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 Kampagnengeschichten - abgeschlossen
Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

19.07.2007 21:54
RE: Kapitel 1 - Beginn des Aufstieges Thread geschlossen

Beginn des Aufstieges


Sosimenes lebte nun mehrere Jahre am parnischn Königshof und schrieb die Geschichte seines
Volkes auf:

„Es war nun 28 Jahre her seit Arsakes die Massageten geschlagen hatte und dem schmählichen
Tribut den wir zahlen musste. Viel hatte sich seit dieser Zeit nicht geändert. Zwar festigte
Arsakes sein Reich und wehrte mehrere Überfälle kleinerer Steppenvölker ab, jedoch waren dies
nur kleinere Scharmützel. Das Reich der Parner selbst blieb aber unbedeutend. Doch dann trat eine unerwartete Wendung ein. Eines Tages tauchte der lange abwesende Sohn von Arsakes Kyaxares wieder am Königshof auf. Dieser war der jüngste der vier Söhne des Arsakes. Dieser eilte sofort
in den Palast, wo Arsakes gerade eine Versammlung einberufen hatte, was Kyaxares gerade recht war. So gleich trug der seinen unerwarteten Plan vor:


„Es ist an der Zeit, dass sich einiges ändert in
unserem Reich! Es ist schwach und
unbedeutend. Es wird ständig überfallen und verblasst
gegen andere Mächte. Deshalb
habe ich meine Truppen an der seleukidischen Grenze
zusammengezogen, um unsere Macht weiter auszudehnen.“

Dies war völlig unerwartet für alle, die sich in der Versammlung befanden. Daraufhin entgegnete ihm Arsakes:


„Du willst einen Giganten auf uns hetzen, der uns mit
Leichtigkeit zerquetschen kann?
Wir leben unter der Oberhoheit der Seleukiden und
haben mehrere Verträge für den
Erhalt eines dauerhaften Friedens geschlossen!
Willst du wirklich all dieses zerstören?“


Daraufhin wendete sich Kyaxares direkt seinem Vater Arsakes zu:

„Vater, was werden wir machen, wenn uns jene um
unser Bündnis betrügen?!
Was, wenn sie alle ihre Armeen in unser Gebiet
schicken?!“

Dann wendete er sich von seinem Vater ab und verließ den Saal. Währenddessen murmelte und
flüsterte die Menge untereinander, auch mir flüsterten einige etwas zu, was ich aber nicht verstand.
Arsakes behielt Haltung und wusste um das Problem, welches ihm sein jüngster Sohn vortrug.
Nach der Versammlung, als die Familie unter sich war, gab Arsakes seine Zustimmung für einen Krieg gegen die Seleukiden, doch er wusste das es schwierig sein würde die Erben Alexanders zu schlagen. Ein Diplomat beendete das Bündnis mit den Seleukiden mit der Begründung, dass
die Parner nicht mehr mit den Bedingungen einverstanden seien. Zum Erstauen von Arsakes beendeten daraufhin auch die Armenier und Pontier das Bündnis mit den Seleukiden, was Arsakes als gutes Zeichen deutete.

Kyaxares Ziel war die kleine Stadt Merv. Diese war nicht geschützt durch eine Mauer. Das erlaubte
Kyaxares einen direkten Angriff. Zwar kämpften auf der Seite der Seleukiden mehr Menschen, doch handelte es sich nur um schlecht ausgerüstete und ausgebildete Speermilizen. Diese wurden von der parnischen Kavallerie niedergeschossen.



Angriff auf Merv!


Merv


Der seleukidische General ist wahnsinnig! Er verlässt die Stadt, um meine berrittenen Bogenschützen anzugreifen. Der Tod kam dann von allen Seite in Form von Pfeilen!


Sieg!


Ohne Verluste erlitten zu haben kehrte Kyaxares noch einmal nach Nisa zurück. Dort wurde er festlich empfangen. Durch seien Sieg hatte er gezeigt, was die Parner erreichen können. Dies setzte ein Umdenken im Reich ein, vor allem bei seinen drei älteren Brüdern. Dieses waren neidisch
auf seinen Erfolg. Deshalb beschlossen sie ebenfalls das Reich der Parner zu erweitern, schließlich
konnte es in ihren Augen nicht sein, dass nur der jüngste unter ihnen Ruhm erlangen sollte.
Auch bei dem mittlerweile etwas in die Jahre gekonmenden Arsakes löste es erneut den Drang nach großen Taten aus. Nun hatte er vor den nächsten Schlag gegen die Seleukiden zu setzen. Da alle Beteiligten in eine andere Himmelsrichtung das Reich ausdehnen wollten war es mir natürlich nicht möglich überall am Ort des Geschehens zu sein. Ich selber entschied mich bei Arsakes zu bleiben, während ich zu seinen Söhnen meine mir anvertrauten Boten schickte, um mir von ihren Feldzügen berichten zu lassen.

Zuerst war da Arsakes Sohn Bagabigna, zweit ältester Sohn Arsakes, der gegen die Saken im Osten ins Feld ziehen wollte. Diese erwarteten schon einen Angriff von Bagabigna und griffen ihn auf dem Weg zur Hauptstadt der Südsaken ( Von uns aus im Osten) an. Die Hauptstadt war Kangha und sie war recht gut befestigt. Ihre Armee die sie Bagabigna entgegen stellten wurde von ihm vernichtet.


Kampf gegen die Saken!

So war der Weg nach Kangha frei. Da die Südsaken schon die meisten Truppen auf dem offenen
Feld verloren hatten, war die Stadt kaum besetzt. Deshalb viel die Stadt auch nach Überwindung der Mauer schnell.


Belagerung von Kangha


Straße von Kangha


Sieg!

Bagabignas nächstes Ziel waren nun die Norsaken. Da aber der Weg dorthin weit war, werde ich später davon berichten. Während dessen befanden sich Ardumansih, erster Sohn Arsakes, und sein jüngerer Bruder Phraotes in Khiva. Ardumansih plante gegen einen alten Feind
vorzugehen, der immer noch, wenn auch etwas schwächer als früher, im Norden von Khiva lebte. Dieser Feind war niemand anderes als die Massageten. Ihr Zentrum lag nördlich vom Aralsee. Nun zog Ardumansihnach Norden aus, um das zu beenden, was einst sein Vater begonnen hatte.
Der Kampf gegen die Massageten! Während Phraotes zurückbleiben musste für den Fall aller Fälle
begab sich Ardumansih mit einer recht großen Anzahl von Soldaten und Söldnern nach Norden.
In ihrem nicht geschützten Hauptlager kam es dann zum Entscheidungskampf.


Angriff auf das Lager der Massageten.


Die Stadt


Das Heer der Massageten!


Straßenschlacht im Lager der Massageten!


Der Tod des letzten Königs der Massageten!


Sieg!

Schließlich war das Ende der Massageten gekommen und Ardumansih hatte sich mit dieser Tat
den größten Ruhm unter seinen Brüdern erlangt. Doch er wollte jetzt auf keinen Fall ruhen und zog nach Süden, um seinen Vater zu unterstützen. Er ließ seinen gerade volljährig gewordenen Sohn Achaimenes im Lager der Massageten zum Schutz des Gebietes zurück und kam nach einiger Zeit nach Nisa zurück. Dort wurde er mit einem solch großem Jubel empfangen, wie es eigentlich nur Arsakes zu stehen würde. Denn die alten Wunden, die die Massageten dem Volke angetan hatten, waren durch den Hass der Bevölkerung niemals bis zur Vernichtung der Massageten
geheilt worden. Zwar wäre Ardumansih noch gerne etwas länger in Nisa geblieben, doch wusste er um den schwierigen Kampf den sein Vater bald gegen die Seleukiden zu bestehen hatte.

Arsakes erstes Ziel war die Staat Asaak, die aber eine Mauer besaß. Auch ein Spion ermochte
diese leider nicht zu öffnen. Nun musste ein Rammbock gebaut werden, was den Seleukiden Zeit gab Truppen in Richtung der Parner zu schicken. Nach erbauen des Rammbocks und der Überwindung war die Stadt Asaak schnell erobert.



Angriff auf die Stadt


Asaak


Sieg!

Arsakes war erstaunt, als wenig später Ardumansih mit einer Armee auftauchte. Er hatte bereits gehört, dass Ardumansih die Massageten besiegt hatte. Er war stolz auf die Leistung, die sein Sohn vollbracht hatte. Doch lange konnte er sich nicht freuen. Ein Spion berichtete von einer
sehr großen Armee der Seleukiden, die in Richtung von Arsakes sich auf zu machen schien. In dieser Armee befanden sich gut ausgebildete Soldaten. So berieten Arsakes und Ardumansih, was als nächstes zu machen sei.

Arsakes: „Ich halte es riskant jetzt weiter gegen die Seleukiden vor zu gehen. Sie haben Elitesoldaten bei sich und zu dem viel mehr Truppen als wir.“ ihm entgegnete Ardumansih: „ Wenn die Seleukiden uns angreifen werden wir sie vernichten, so wie ich es mit den Massageten
gemacht habe. Von hier aus haben wir eine gute Position und sie müssen erst unsere Mauer
überwinden. So können sie ihre große Zahlenüberlegenheit nicht so gut ausspielen.!“ „Eine defensive Vorgehensweise halte ich im Moment auch für sinnvoller“, sagte Arsakes zu ihm, „ Wer weiß wie viele Seleukiden außerhalb dieser Armee sich dort noch befinden!“

So war es nun beschlossen. Man wollte den Feind zu sich kommen lassen, um den Schutz der Stadt zu nutzen. Doch zu dem Erstaunen der beiden verhielten sich die Seleukiden auch defensiv. So konnten die beiden ihre Armee vergrößern und drangen in Parthien ein. Die wichtigste Sttadt in Parthien war Hecatompylos, in der sich eine mittelgroße Armee befand. Die Stadt wurde auch gleich von den beiden angegriffen, weil sich die große Armee der Seleukiden zurückzog und keiner der Parner konnte sich das erklären. Doch zwei kleine Armeen der Seleukiden kamen Hecatompylos
zur Hilfe. Dieses mal aber war es dem Spion gelungen die Tore offen zu halten. Nun kam es zur ersten wirklich entscheidenen Schlacht. Wie die Parner so hatten die Seleukiden auch zwei Generäle auf ihrer Seite. Diesmal hatten die Parner alle Vorteile auf ihrer Seite.


Angriff auf die Stadt!


Hecatompylos


Schlacht in der Stadt


Tod des ersten Hauptmanns


Der Kampf geht weiter


Der zweite Hauptmann wird einfach überrannt!


Arsakes greift eine Gruppe von Peltasten an!


Sieg!

Die Seleukiden erlitten hohe Verluste, was den Parnern noch mehr zu gute kam. Parthien gehörte nun den Parnern. Der Süden war gesichert, die Staatskasse recht voll und das Reich der Parner war zu einer bedeutenden Macht im Osten aufgestiegen. Während Ardumansih in Hecatompylos
blieb, ritt Arsakes noch einmal nach Nisa, welche immer noch die wichtigste und größte Stadt der Parner war.


Wir sind Parther!


Dort trat Arsakes noch einmal vor sein Volk:

„Mein Volk, ich komme in dieser ruhmreichen Stunde zu euch, um euch zu sagen das wir einen großen Sieg über die Seleukiden errungen haben. Siege haben wir viele errungen, wir konnten sogar unsere alten Feinde besiegen, die uns in die Knechtschaft führen wollten. Doch nun sind sie besiegt.
Die Skythen, die uns einst verbannt haben, fürchten sich vor unserer neuen Stärke. Darum ist es an der Zeit unseren alten skythischen Namen abzulegen, an dem so viel Schande hängt. Nun, deshalb sind wir ab heute das Volk der Parther, die Parthien aus den Fängen der Seleukiden gerissen
haben und die alte Feinde vernichtet haben. Wir sind keine schwachen Skythen mehr, wir sind Parther!“

Das Volk jubelte ihm zu und von diesem Tag an waren wir nicht mehr der verbannte skythische
Stamm, der den Namen Parner trug, sondern wir sahen uns als ein eigenes Volk an, das den Namen Parther trug.

Doch noch war nichts entschieden, ob das Reich der Parther zu einer wirklich dominierenden
Macht werden würde..................

[ Editiert von Hattusili am 20.07.07 14:52 ]

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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