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Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

19.07.2007 19:59
RE: Anfänge einer neuen Dynastie Thread geschlossen

Anfänge einer neuen Dynastie


Nachdem Tod von Otanes begann Sosimenes , der die Pergamente von Otanes geerbt hatte, die Geschichte seines Volkes weiter zu schreiben.
Sosimenes: ,,Mein Meister und Lehrer Otanes lehrte mir die
Kunst das geschriebene Wort zu lesen.
Daraufhin entschloss ich mich nach seinem Tod
sein Werk fortzusetzen. Er hat oft
davon geredet, dass sich das Schicksal unseres
Volkes eines Tages wenden würde.
Dies geschah schneller als es mein Meister je
erwartet hätte. Kurz nach seinem Tod
betrat ein Mann die Bühne der Geschichte, der
endlich dem Elend ein Ende bereiten
würde. Dieser war kein geringerer als
Arsakes I.. Er stammte aus einer der
einflussreichsten Familien der Parner, die
entfernt mit dem verhassten und feigen
Stammesführer Abdieso verwandt war. Durch das
Leid und den Einfluss der Familie
konnte Arsakes I. viele Anhänger um sich
versammeln. Er war gerade erst 20 Jahre alt.
Mit seiner großen Anhängerschaft verfolgte er
nur ein Ziel, den Sturz Abdiesos.
Dieser hielt sich in der befestigten Stadt
Nisa im dem Gebiet Dahi, welches auch nicht
besonders fruchtbar ist. Abdieso war nachdem
Angriff der Massageten bei unserer
Flucht zum Führer unseres Stammes, weil sein
Vater Datuvahya , der der Führer war,
bei diesem Angriff getötet wurde und Abdieso
das Erbrecht auf die Führung des
Stammes somit hatte. Sein Vater war im
Gegensatz zum im ein großer Anführer, hatte
er doch die verräterischen Skythen des Westens
ausradiert. Datuvahya würde sich zu Grunde
schämen, wenn er heute das sehen würde, was
sein Sohn getan hatte.
Nun machte sich Arsakes I. auf den Weg, um
diesen Schwächling zu stürzen, der
unserem Volk nicht Gutes gebracht hatte.

Ich machte mich selbst auf dem Weg, um den
Kampf um die Führung unseres
Stammes zu sehen. Die Späher von Abdieso
hatten Arsakes I. schon lange vor dem
Eintreffen entdeckt und so scharte Abdieso
alle seine Verbündete um sich und
verschanzte sich hinter den Mauern von Nisa.
Schließlich war es nicht der erste
Putsch gegen Abdieso gewesen.



Die Armee von Arsakes vor Nisa.


Nisa


Kampf in den Straßen von Nisa.


Der Tod des verhassten Stammesführer Abdieso!


Die Stadt ist erobert!


Sieg!


Arsakes I. hatte den verhassten Abdieso
getötet mit seiner Armee. Der Leichnam
wurde den Hunden zum Fraß vorgeworfen. Nichts
sollte mehr an seine Herrschaft
erinnern. Nun war der junge Araskes der
Anführer unseres Stammes.“


Nach der Schlacht machte sich Sosimenes auf in die Stadt, um persönlich vor Arsakes zu treten. Jenes war riskant, da er die Pergamentschriften bei sich hatte, die die Geschichte der Parner schilderten. Er betrat selbstbewusst den alten Palast des Abdieso, in dem sich Araskes befand. Oben auf dem Thron des Abdieso saß Arsakes und wunderte sich über den überraschenden Besuch. „Tretet ein mein Freund und sagt mir warum ihr hier hergekommen seid “, waren die ersten Worte von Araskes. Ihm entgegnete Sosimenes: „Ich bin gekommen um unser Volk auf dem schmählichen Tribut hinzuweisen, den unser Volk jährlich an die Massageten zahlen muss. Abdieso war zu feige gewesen, um sich den Massageten entgegenzustellen. Nun fordere ich, Sosimenes, euch Arsakes auf diesen schähliche Tributzahlerei endlich zu beenden!“ Sofort stand einer aus dem Gefolge Arsakes auf und schrie Sosimenes an: „Was für schändliche Lügen willst du hier verbreiten!“ Doch Arsakes gab ihn ein Zeichen gefälligst ruhig zu sein.
In diesem Augenblick hob Sosimenes die Schriften des Otanes mit beiden Armen in die Luft.
„Ich hätte nicht gedacht, dass noch einige Schriften über die Wahrheit noch existieren. Ich dachte
sie wären alle vernichtet worden von Abdieso“, sagte Arsakes und stand dabei auf, „es ist wahr, was Sosimenes da erzählt. Die hohen Steuern an Abdieso waren größtenteils ein Tribut an die Massageten. Vom heutigen Tage an schwöre ich, dass damit Schluss ist. Wenn die Massageten sich daraufhin zu einem Krieg gegen uns besinnen, werden wir sie vernichten, wie wir Abdieso vernichtet haben!“ Daraufhin verließ er den Raum vor einer schockierten Menge, die nichts von der Wahrheit gewusst hatten. Auch Sosimenes ging.

Sosimenes schrieb die folgenden Ereignisse auf, die er aus nächster Nähe gesehen hatte:

So geschah es, dass die Massageten einen Gesandten schickten, um sich den jährlichen
Tribut zu holen. Dieser Gesandte ging auch gleich in den Palast und war sehr erstaunt, was ich aus seinem Gesicht ablesen konnte, als er Arsakes statt Abdieso auf dem Thron sitzen saß. Der Gesandte forderte in einer dreisten Haltung von Araskes: „Ich weiß zwar nicht wer sie sind,
aber dennoch will ich den Tribut einsammeln, der meinem Volk rechtmäßig zusteht. Ihr wisst sicher noch welches großes Verbrechen ihr unserem Volk angetan habt!“ Sofort stand Arsakes vom Thron auf, leicht im Gesicht rot werdend, und entgegnete ihm mit lauter Stimme: „Ihr wart es doch, die einen fasst hilflosen Stamm angegriffen hat, der nur durch euer Gebiet ziehen wollten auf ihrer Flucht!“ Der Gesandte platzte fasst vor Wut und schrie: „Ihr wolltet uns im Auftrag der Gemeinschaft der Skythen unterwandern und uns so zu Knechten der Skythen machen. Zügel deine Zunge Skythe!“ „Bezeichne mich nicht als Skythe, denn wir sind keine mehr, wir sind Parner! Ihr werdet nichts von uns erhalten und die Tributzahlungen werden hier und jetzt beendet, „schrie Arsakes ihm entgegen. „Hier wisst, was das für Folgen hat?“, entgegnete ihm der Gesandte mit einem schmählichen Unterton. „Verschwindet oder ich beende euer Leben hier!“, drohte ihn Arsakes. Daraufhin verließ der Gesandte die Stadt, um seinem Volk zu berichten, was vorgefallen war.

Schon bald darauf rüstete Arsakes sein Herr für den Krieg aus. Er gestattete mir mit ihn in den Krieg zu ziehen. Sein Plan war es die Massageten unerwartet anzugreifen. Deshalb zog er mit seinem Heer in Richtung des Gebietes der Massageten. Die Späher entdeckten die Armee der Massageten in der Nähe der Grenze beider Reiche. Die Massageten waren erstaunlich schnell vorgerückt, vermutlich stand ihr Heer schon bereit für den Fall, dass die Zahlungen ausblieben. Das Heer war kleiner als das unsrige, dafür waren aber viele gut Ausgebildete darunter. Ich beobachtete die Schlacht von einem sicheren und gut überschaubaren Ort. Es war ein schwerer Kampf und beide Seite hatten große Verluste zu beklagen.


Die beiden Heere begenen sich.


Sieg!

Nach unserem Sieg waren die Massageten bereit zu verhandeln. Wir sollten alle weiteren militärischen Aktionen einstellen und sie würden den Tribut fallen lassen. Wir gingen darauf ein, weil wir wussten, dass die Massageten bei weitem nicht alle ihre Truppen gegen uns eingesetzt
hatten. Die Massageten wollten auch nicht weiter geschwächt werden, da wir nicht die einzigen Feinde waren. Wir hingegen waren noch zu schwach, um sie zu unterwerfen. So kehrten wir nach Nisa zurück.

In Nisa ließ sich unser Anführer Arsakes für seinen Sieg feiern. Durch das wegfallen des Tributs
konnte unser Volk nun erholen. Lediglich eine kleine jährliche Abgabe blieb bestehen. Diese
neue Steuer war um ein vielfaches kleiner als der Tribut und konnte auch von der Beölkerung getragen werden.


Das wichtigste Ereignis fand dann auf dem Höhepunkt der Feierlickeit statt. Durch seine edle
Abstammung und seine großen Taten für sein Volk wurde er zum ersten König der Parner gekrönt. So ward eine neue Dynastie gegründet, die den Namen Araskiden trug, benannt nach ihrem ersten König. Später erfuhr ich auch, dass Arsakes bereits 2 Söhne hatte, wodurch die Dynastie vorerst gesichert war. Ich selber wurde vom König persönlich beauftragt die Geschichte unseres Volkes weiterhin aufzuschreiben und die großen Taten des König, die noch folgen sollten aufzuschreiben .
Und es folgten auch welche.............

[ Editiert von Hattusili am 29.07.07 15:01 ]

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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