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 "Karthago - Aufstieg einer Handelsmacht"
Der Grossinquisitor Offline




Beiträge: 5.224

26.04.2007 18:41
RE: Kapitel III antworten



Kapitel III
Die Jahre 269 vor Christus bis 265 vor Christus

Nun war es soweit. Was die Seher schon vor Jahren gesehen hatten traf jetzt ein. Schwarze Wolken zogen über das westlich Mittelmeer. Der Krieg der Großmächte brach aus!
Die Römer begannen eine großangelegte Seeoperation, sie zogen Blockaden um sämtliche Häfen Siziliens und Maltas. Diese Nachricht löste Bestürzung und Wut im Senat in Carthago aus. So wurde sofort eine Gesandtschaft nach Rom geschickt die die sofortige Einstellung sämtlicher Kriegshandlungen und die Zahlung von Reparationen forderte. Nur wenig später kehrten die abgeschlagenen Köpfe der Gesandtschaft zurück... Die Zeit des Krieges war gekommen!
So erteilte Hasdrubal, den sie den Gerissenen nannten, den Befehl in allen nordafrikanischen Provinzen Schiffe zu bauen. Auch gab er Theopropides die Anweisung sein Heer zu sammeln und für den Abmarsch bereit zu machen. Man wollte die Römer überraschen und schnell mit Fußtruppen nach Italien übersetzen um sie zu überrumpeln. Der Senat war sich über die Überlegenheit der römischen Bürgerheere im klaren, doch hoffte man darauf auf unvorbereitete oder mit den Griechen beschäftigte Heere zu treffen und so ohne große Mühen bis nach Capua vorstoßen zu können.
Um den Blockaden entgegenzuwirken wurde Admiral Timasion mit seiner Flotte aus Lilibaeum nach Messana verlegt und begann sofort mit der Jagd auf römische Flottenverbände.



Die ruhige Zeit war nun vorbei, es ging wieder in den Krieg. Das war es was im Heerlager des carthagischen Heeres in der Nähe von Messana das Hauptgesprächsthema war. Mago und all die anderen Krieger bereiteten sich auf den Aufbruch vor. Mago setzte sich vor seinem Zelt auf den Boden und begann seine Rüstung zu polieren. Derweil ging Giscon, einer von Magos Freunden aus seinem Heimatdorf, mit den Waffen und verbeulten Rüstungen zum Schmied das dieser die Ausrüstung wieder in Ordnung bringt. Als Mago nach der Arbeit durch das Lager ging sah er viele junge Rekruten die mit Feuereifer Übungskämpfe abhielten. Doch bald würde ihnen der Übermut vergehen. Die Römer, sie hatten nicht unbedingt die besten aber immerhin die breitwilligsten Soldaten. Zwar mochten die Berufsphalangen der Diadochenreiche ihnen kämpferisch und waffentechnisch überlegen sein, aber die Heere Roms bestanden aus Bürgern Roms und diese würden alles tun um ihre Stadt zu verteidigen. Es würde hart werden. Viele Carthager würden fallen. Da überkam auch Mago zum ersten Mal die Angst er könne sterben. Bisher hatte er noch nicht wirklich gekämpft, aber gegen die Römer würde es zu harten Kämpfen Mann gegen Mann kommen.



Die Zeiten der blutigen und grausamen Gemetzel waren gekommen. Die Handelsmacht Carthago mit viel Geld und ihren Söldnern gegen die Militärmacht Rom mit ihren Bürgerheeren und Bundesgenossen.
In all den Vorbereitungen für den Feldzug gegen Rom, welcher erst mit der Vernichtung Roms oder der Vernichtung der Carthager enden würde, ging die Adoption des Jubal Clupea unter. Es wurde nur ein kleines Fest gefeiert. Auch die Geburt Zitas wurde nur am Rande bemerkt, denn die Römer hatten doch tatsächlich eine Flotte entsandt um den Hafen Carthagos selber zu blockieren. Diese Nachricht erreichte den Senat mitten in einer Besprechung und so wurde sofort beschlossen die Flotte unter Admiral Thero aus dem, in der ganzen bekannten Welt legendären Hafen zum Durchbruch der Blockade zu holen. Die Blockade wurde ohne große Mühen durchbrochen und die gesamte römische Flotte wurde versenkt. Zum Schutz wurde die neu gebaute Flotte unter Admiral Veltias mit 800 Mann und 4 Schiffen nach Syracuse verlegt.
Diese Provokation der Römer wurde sofort beantwortet. Theopropides Saunites begann mit 15650 Soldaten die Belagerung Rhegiums. Doch anstatt die Siedlung bis zur Aufgabe zu belagern beschloss Theopropides nach einem halben Jahr den Angriff.



Das Heer war im Eilmarsch an die sizilianische Küste marschiert und hatte dann dort sämtlich Schiffe beschlagnahmt um nach Italien überzusetzen. So kam Mago schon eine Woche nach dem Aufbruch aus Messana vor Rhegium an.
So wütend hatte man Theopropides noch nie gesehen. Als ihn die Nachricht von der Blockade des Hafens von Carthago erreichte, soll er erst das ganze Mobiliar in seinem Haus in Messana zerschlagen haben. Nun hatte er das Heer in gnadenlosen Eilmärschen gen Italien getrieben.
Nun stand Mago vor der ersten Stadt der Römer. Er konnte kaum Garnisonssoldaten in der Stadt sehen, aber das konnte auch täuschen!


Die Schlacht um Rhegium



Männer,
Heute stehen wir vor unseren Feinden. Sie haben uns herausgefordert und werden nun unsere Rache spüren! Nun wird sich zeigen ob die Wölfin wirklich so stark ist wie man behauptet! Doch ich bezweifle es! Man ist nur stark wenn man nicht übermütig ist, aber das hier ist Übermut! Sie haben ihren Städten kaum Schutz hinterlassen und das wird sich nun rächen!

Für Ehre und Ruhm, die nie vergehen mögen!


Der römische General fiel, somit war die Stadt verloren!





Es war eine klare, von den italienischen Söldnern gewonnene Schlacht. Sollten die aufgeblasenen und realitätsfernen Senatoren in Carthago doch Recht behalten und Mago, könnte im Heer des Theopropides in einem Zug bis nach Capua oder sogar bis nach Rom gelangen?



Aus Kleinasien kam die Nachricht von den Diplomaten, dass sie, um den Krieg zu finanzieren, Handelsverträge mit den Dynastien der Seleuciden und der Ptolemaier geschlossen hatten. Auch sei es ihnen mögliche gewesen ein Bündnis mit dem mächtigsten Reich unter Antiochus zu schließen.

Im Jahre 267 vor Christus wurde Theopropides, welcher auf dem Weg nach Paestum war, von einem römischen Heer unter dem General Tiberius Coruncarius mit 9675 Soldaten und Verstärkungen von 3785 Mann angegriffen. Zwar hatte Theopropides mit 14800 Soldaten, darunter 120 Elefanten, aber die Römer hatten schon größere Heere und Reiche in die Knie gezwungen.


Die Schlacht bei Locri



Krieger Afrikas und Italiens,
wir stehen heute hier als das Bollwerk des freien Italiens! Wir kämpfen für die Unabhängigkeit der latinischen Staaten oder deren Fortbestand! Auch unterstützen wir hier und heute unsere griechischen Freunde!
Ohne uns wären sie von den Römern überrannt und vernichtet worden, aber nun sind wir dazu auserkoren die Römer zu vernichten!

Für Ba’al-Hammon und gegen Rom!


Die Verstärkung der Römer verzögerte sich, Ba’al sei gepriesen.


Die Römer trafen auf die carthagische Linie.


Mit Hilfe der Elefanten wurde die komplette linke römische Flanke überrannt und zur Flucht getrieben.


Es kam überall zu harten Kämpfen, die meist durch die carthagische Kavallerie beendet wurden!


Als der römische General fiel, floh schon die Hälfte des Heeres, nur die anrückende Verstärkung war noch übrig...


...doch auch diese wurde vernichtet.






Das römische Heer verlor so viele Männer, dass sich der Rest in alle Winde zerstreute und nun wohl nie wieder gegen Carthago die Waffen erheben wird!



Mago stand in der Linie der Speerträger und blickte mit gemischten Gefühlen den anmarschierenden Römern entgegen. In der ersten Reihe konnte er die leichtbewaffneten Plänkler erkennen, dann kamen die italienischen Bundesgenossen und römischen Hastati ausmachen. Dahinter marschierten die schwerer gerüsteten Principes und dann die Elite des römischen Fußvolks – Die Triarier.
Die leichten Velites kamen in Reichweite der punischen Speerwerfer und das übliche Geplänkel entwickelte sich. Dann flogen die ersten Pila der Hastati und sie begannen mit dem Ansturm. Mago verlagerte sein Gewicht rückte den Schild zurecht und machte sich für den Aufprall bereit.
Die ersten Speerträger wurde von den Hastati einfach umgerannt, danach entbrannten harte Zweikämpfe. Dem Libyer links neben Mago wurde ein Gladius in den Hals gerammt. Er röchelte noch ein paar mal und brach dann zusammen. Mago selber konnte den ersten Stich auf sich abwehren, gleichzeitig stach er mit dem Speer in Seite des Römers neben ihm. Der Speer drang so tief ein, dass er ihn erst gar nicht wieder herausgezogen bekam. Der Römer vor ihm stieß erneut zu. Diesmal gelang es Mago nicht den Sich vollkommen abzuwehren und so wurde ihm sein Oberarm aufgeschlitzt. Mit der rechten Hand hatte er den Speer losgelassen und rammte seinem Gegenüber nun die nackte Faust ins Gesicht. Die Nase und das Jochbein brachen mit einem lauten Knacken und der Römer taumelte mit blutüberströmten Gesicht zurück. So hatte Mago nun Zeit den Speer aus dem gefallenen Römer links neben ihm zu ziehen und ihn seinem am Boden liegenden Kontrahenten ins Auge zu stoßen. Zur Sicherheit trat er dem Römer noch mal mit aller Kraft ins Gesicht.
Den weiteren Kampf erlebte er nur noch verschwommen, wie in einem Rausch.
Als er und der Rest der Gruppe Speerträger eingeschlossen wurden, kam von hinten Theopropides mit seiner Heiligen Bande angestürmt. Sie ritten die Römer einfach nieder. Doch die auch mit Speeren bewaffneten Triarier töteten viele Pferde. Auch des Pferd des Theopropides starb unter den Stichen zweier Triarier. Als einer der beiden auf Theopropides einstechen wollte warf sich Mago mit seinem Schild dazwischen, er wurde zu Boden geschleudert. Doch dieser kurze Moment reichte Theopropides um aufzustehen und dem ersten Römer den Kopf abzuschlagen. Der Zweite stürzte sich auf den General der Carthager, doch wurden ihm plötzlich die Beine weggezogen. Mago hatte ihn zu fall gebracht und nun stand er auf und stach ihm mit einem gefundenen Gladius ins Herz.
Rücken an Rücken zerschlugen Theopropides und Mago und der Rest der Speerträger die römischen Reihen. Man brachte Theopropides ein Pferd und er ritt mit seinen verbleibenden Leibwachen weiter um die Römer entgültig zu vernichten.



Nach der Schlacht kam Theopropides ins Lazarett wo Mago gerade die Wunden behandelt wurden. Er hatte Glück gehabt im Gegensatz zu Gisgo der in der Schlacht fiel. So waren nur noch zwei der vier übrig, die vor 15 Jahren aus dem Dorf in die große weite Welt gezogen waren um sich den Soldaten Carthagos anzuschließen.
Theopropides wartete bis der Bader fertig war und trat dann ins Zelt. Er bedankte sich bei Mago und kurz darauf waren sie in ein Gespräch vertieft. Als nach einer Viertelstunde Theopropides wieder aus dem Zelt trat, saß drinnen wie betäubt Mago. Er war gerade zum Offizier der Truppe Speerträger geworden in der er gekämpft hatte.



Der Sieg wurde in Carthago ausgiebig gefeiert. Als man nun sah, dass der Feldzug erste Erfolge brachte, konnte Hasdrubal mit Unterstützung anderer Senatoren Nachschub für Theopropides bewilligen. Denn es gab viele, die Theopropides und die ganze Familie um ihren Erfolg beneidete und deshalb auch zum Teil mit den Römern Geschäfte machten.
Nun wurden aber neue Truppen ausgehoben. Aus Spanien sollten 5760 gerüstete Männer kommen. In Carthago wurden 1600 junge Männer der Heiligen Banden mobilisiert. Diese Truppen bestanden ursprünglich aus den Veteranen der Kriege mit Syracuse. Jetzt bestanden sie meist aus ehrgeizigen jungen Adeligen. Auch ein 4480 Mann starkes gallische Aufgebot sollte Theopropides unterstützen.
Im selben Jahre, 267 vor Christus, konnte auch die Geburt von Abydos gefeiert werden. Der Vater Theages war an diesem Tag wohl der stolzeste Mann in ganz Carthago.



Theopropides marschierte derweil weiter auf Paestum zu. Mitten im Niemandsland zwischen Rhegium und Paestum versuchten die Römer unter Hauptmann Decius den Carthagern einen Hinterhalt zu stellen. Doch die Numidische Kavallerie, welche als Späher fungiert, entdeckten den Hinterhalt und so kam es zu einer Schlacht, in der die Römer von Anfang an unterlegen waren.

So war es nicht verwunderlich, dass Theopropides diese Schlacht klar gewann. So konnte er seinen Weg nach Paestum fortsetzen und noch im selben Jahr die Belagerung errichten. Er befahl sofort den Angriff.


Die Schlacht um Paestum



Männer,
dies ist die letzte bedeutende Stadt vor Capua. Und von Capua ist es nicht mehr weit bis nach Rom! Wenn uns die Götter wohlgesonnen sind werden wir in spätestens zwei Jahren in den Villen der reichen Römer sitzen und über diesen Feldzug nachdenken!
Doch Paestum ist der Schlüssel dazu. Im Osten sind die griechischen Kolonien und dort durchzumarschieren ist uns nicht erlaubt und würde auch nur einen Umweg bedeuten. Wenn wir heute Paestum einnehmen haben wir den Römern eine weiter wichtige Stadt weggenommen und sie kann wieder an die freien italienischen Stämme zurückgegeben werden!

Für die Freiheit!


Der römische General fiel, die Stadt war für die Römer verloren.





So fiel auch Paestum an Carthago. Jetzt sollte es nur noch eine Frage der Zeit sein bis Rom fallen würde.

Das Jahr 266 vor Christus wurde das bisher verlustreichste Jahr des ganzen Feldzuges. Die Flotte unter Admiral Zimrada, welcher den ganzen spanischen Nachschub nach Carthago bringen sollte, wurde mitten im Mittelmeer von einem römischen Flottenverband versenkt. Alle starben. Die 5760 spanischen Hilfstruppen ertranken genauso wie die 400 Mann Besatzung der Flotte. So brachen in diesem Jahr die 6080 Mann alleine aus Carthago auf um Theopropides’ Heer zu verstärken. Auf Sizilien schlossen sich dann noch 3080 Soldaten griechischer und punischer Abstammung an.



Derweil schienen die Dinge in Spanien aus dem Ruder zu laufen.

Kaum war das Heer von dort aufgebrochen begannen die geeinten iberischen Stämme die Belagerungen von Arse und Gades. Doch mit Unterstützung von Truppen aus Carthago Nova konnten die Belagerungen zurückgeschlagen werden.



Zur gleichen Zeit konnten die Diplomaten im Osten weitere Bündnisse schließen. Einmal mit dem Königreich Macedonien und dem Königreich Pontos.
Auch wurde der Familie ein weiteres Kind geboren. Bomilkar wurde stolzer Vater einer Tochter, die auf den Namen Pervinca getauft wurde.



In Italien schlug Theopropides weiter Schlachten für die Carthager.


Die Schlacht bei Capua



Wieder einmal stehen uns die Römer im Weg! Aber wollen wir uns von einem solchen Haufen unzivilisierten Barbaren aufhalten lassen? Nein! Also kämpft tapfer und bringt es zu einem schnellen Ende!

Lasst sie sterben!


Die Späher überbrachten eine gute Nachricht.


Die Numidische Kavallerie bewies mal wieder ihren Wert.


Es kam wieder zu harten Kämpfen zwischen den Infanteristen.





Der Sieg wurde errungen noch bevor die Verstärkung eintraf. Gleich nach diesem Sieg begann Theopropides mit der Belagerung Capuas.


Die Schlacht um Capua



Männer,
dies ist Capua, die letzte Verteidigung Roms! Wir haben uns bis hierher durchgekämpft und die Römer haben trotz vieler verlorener Schlachten nicht kapituliert! Dann müssen wir sie eben anders Gehorsam lehren! Sie werden es bedauern nicht nach der ersten Schlacht kapituliert zu haben!

Lasst keinen am Leben tapfere Krieger!


Der römische General fiel, damit war die Stadt verloren.





Theopropides lies eine kleine Garnison in Capua zurück und nutzte das letzte Licht des Tages um selber mit dem Heer in Richtung Rom aufzubrechen.

Am Abend im Heerlager, unweit von Capua, trafen sich die Generäle und einige ausgewählte Offiziere zu einer wichtigen Beratung. Auch Mago war als Offizier dabei. Es wurde eine lange Sitzung an deren Ende Mago zum Befehlshaber über die Infanterie erhoben wurde und ab jetzt in der Leibwache des Theopropides mitritt.
Durch den Abnutzungskampf der Römer waren viele Truppen schon gefallen, aber der Nachschub aus Carthago kam nur schleppend voran, da die Theopropides feindlich gesinnten Senatoren den Senat und das Heer aufhielten.
Es gab immer deutlichere Anzeichen, dass im carthagischen Senat oder Adelskreis Verräter waren. Die Römer schienen von den Nachschubsengpässen erfahren zu haben und ein 11835 Mann starkes unter Decius Laevinus Heer stellte Theopropides und seine 7220 Soldaten bei Nola.


Die Schlacht bei Nola



Männer,
hier stehen wir zum ersten mal in der Unterzahl den Römern gegenüber, aber was heißt das schon? Nichts! Der carthagische Heldenmut hat sich in den letzten Jahren in der Welt herumgesprochen. Und so lasst sie ihn heute spüren! Wenn wir verlieren sollten, dann verlieren wir wenigstens ehrenhaft und nehmen viele Römer mit ins Grab!

Heute werden wir den Beistand der Götter mehr brauchen als sonst! Nun im Namen Ba’al-Hammons auf in die Schlacht!


Die Römer kamen der carthagischen Linie näher, aber die ersten flohen schon nachdem die berüchtigten punischen Plänkler ihre ersten Speere geworfen hatten.


Die Römer versuchten die Linie von rechts aufzurollen.




Die Elefanten bewiesen ihren Wert und marschierten unaufhaltsam auf die bedrängte rechte Flanke zu.



Der römische General fiel im Kampf um die rechte Flanke, daraufhin floh der Großteil der Römer und die Numidische Kavallerie verrichtete ihr blutiges Werk.





Es war eine weitere Blutreiche Schlacht. Mago der nun als Kavallerist der Heiligen Bande an der Seite des Generals ritt, hatte auch dieses Mal viele Römer in den Tod geschickt. Er hatte mit dem Rest der Kavallerie und den Elefanten die ganze Front abgekämpft um die Rechte Flanke zu unterstützen.
Mago ritt in der ersten Reihe von hinten auf die römischen Truppen los. Die Pferde wurden immer schneller und bald nicht mehr zu bremsen. Der erste Römer wurde einfach so zu Boden geworfen und von den Hufen zertrampelt. Der Römer links daneben wurde von seinem Speer durchbohrt. Mago lies den Speer fallen und zog sein Schwert. Gleich darauf griff ihn ein Römer an. Über das Schild des Römers hinweg schlug er auf den Kopf ein und trennte die obere Hälfte ab. Da gab Theopropides das Signal zum Rückzug und sammeln um einen neuen Sturmangriff zu wagen. Mago zog seinen Speer, der senkrecht aus dem am Boden liegenden Römer, heraus und ritt zu Theopropides zurück.



Nur drei Tage später entdeckten die numidischen Späher ein weiteres Heer der Römer welches direkt auf das Lager der Carthager zuhielt.

Die zweite Schlacht bei Nola



Männer,
schon zum zweiten Mal meinen die Römer uns hier schlagen zu können! So wollen wir sie doch noch ein zweites mal enttäuschen!

Schlachtet sie ab!




Es kam zu harten Kämpfen und schon nach kurzer zeit fiel der General. Das römische Heer war verloren...


...und die Numidische Kavallerie verrichtete ihr blutiges Werk.





Endlich war der Nachschub da! 9160 Mann standen bereit und aus Sizilien folgten nochein Mal 5545 Soldaten. So unterstanden Theopropides nun 13105 Soldaten mit denen er nach Capua marschierte, nachdem dies an die Römer verraten wund verkauft wurde. Hauptmann Vetlias welcher Theopropides folgte unterstanden nochmals 8545 Männer die gegen Rom kämpfen sollten.
Auch in Carthago und ganz Nordafrika wurden neue Truppen zusammengezogen um nach Italien entsandt zu werden.



Nach den vielen guten Nachrichten von Siegen in Italien und der Geburt eines neuen Kindes von Theages und Xanthe wurde in Carthago ein großes Fest gegeben. Zur selben wurde in Rom eine Trauerfeier für die 46354 gefallenen Römer und Bundesgenossen gefeiert. Auch im Heerlager des Theopropides nahe Neapolis wurde um die in den ersten fünf Jahren des Feldzugs gefallenen Carthager gedacht. Es waren 15680 tapfere Krieger, welche jetzt mit den Göttern im Paradies weilten.


Carthago und seine Kolonien

Carthago und Nordafrika
Sizilien und Süditalien
Die Inseln
Südspanien

"Fünf Ausrufezeichen, das sichere Zeichen für einen schwachen Verstand."
- Terry Pratchett (aus: Alles Sense)

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