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 "Das Vermächtnis des Seleukos"
Der Grossinquisitor Offline




Beiträge: 5.224

02.02.2007 20:29
RE: Kap. I-300-290 v.Chr.-Das Vermächtnis d. Seleukos Thread geschlossen

Antiochus hatte einen Plan gefasst. Er wollte die Macht des Reiches zu Zeiten Alexanders wiederherstellen. Dazu versuchte er möglichst schnell verlorene Gebiete wiederzugewinnen. Er schickte Aristarchus mit einem Heer von 11700 Mann von Seleukeia, der alten Hauptstadt, aus nach Susa um die Parther zurückzudrängen. Aristarchus errichtete noch im selben Jahr die Belagerung Susas. Nur kurze Zeit später griffen die Parther mit Unterstützung einer weiteren Armee die Belagerer an



Männer, ihr seid die Erben Alexanders! Wollt ihr euch von Barbaren ohne Kultur zeigen lassen wie man kämpft? Fasst euch ans Herz! Ihr spürt das wir für größeres bestimmt sind! Also überwinden wir auch diese Hürde auf dem Weg zur Macht! Auf in den Kampf tapfere Phalangiten!


Das Heer der Parther bestand fast nur aus Kavallerie und berittenen Bogenschützen.



Der Reiterangriff wurde nach kleinen Anfangserfolgen zurückgeschlagen. Ergebnis fast meine ganze Kavallerie wurde vernichtet


Obwohl der parthische General gefallen war kämpften seine Krieger mit ungebrochenem Kampfesmut weiter.


Nach erfolglosen Angriffen der berittenen Bogenschützen auf meine Phalanx flohen die Parther schließlich.



Zur gleichen Zeit brach Hauptmann Antipatros von Babylon aus nach Orchoe auf. Er befehligte dabei ein Heer von 4800 Mann. Auch er wurde nach kurzer von einem Ausfall in Bedrängnis gebracht, aber er konnte diesen zurückschlagen und die Stadt mit einem Heroischen Sieg einnehmen. Die Einwohner Orchoes wurden in die Sklaverei verschleppt.
Im Süden sammelte Demetrius seine Truppen um im selben Jahr mit 7400 Mann die Belagerung um Jerusalem zu errichten. Nach einem Jahr versuchte die Garnison unterstütz von einem Heer aus dem Süden die Belagerung zu durchbrechen.





Männer! Was steht uns da gegenüber? Eine Horde Ägypter! Was wollen die hier? Sie wollen unsere Frauen vergewaltigen unsere Kinder töten und uns in die Sklaverei führen! Können wir das zulassen? Nein! Also Männer auf auf in die Schlacht! Lassen wir die Ägypter Hepheistons Stahl spüren!


Während die Kavallerie in einem aufreibenden Gefecht verwickelt war,


versuchten die Generäle mit ihren Streitwägen die Phalanx aufzubrechen. Dabei fielen beide!



Was die Schlacht zu einem schnellen und heroischem Ende brachte



1967 Einwohner wurden versklavt als Demetrius die Stadt besetzte.

Auch im Westen wurden Heere ausgeschickt um das Reich zu einen. Hauptmann Abronyus wurde mit 8600 Mann ausgeschickt um Selinus zu belagern. Gleichzeitig marschierte ein Heer von 8800 Männern von Sardes aus nach Iconium.

Antiochus adoptierte inzwischen einen vielversprechenden Kommandanten Argeos Soter den er sofort mit einer kleinen Truppe losschickte innere Aufstände niederzuschlagen.
Aber nicht nur die Adoption vergrößerte die Familia auch waren die Götter gnädig und Schenkten Aristarchus und Aspasia eine Tochter mit dem Namen Hesione, dem Alexander und seiner Frau Pathenope wurde ein Sohn geschenkt den sie Python nannten. Aber auch Demetrius erreichte auf seinem Feldzug die Nachricht, dass ihm eine Tochter mit dem Namen Iaeira geschenkt wurde. So wurde ein großes Fest in Antiocheia ausgerichtet.

Währenddessen schlug Argeos Soter eine Rebellenarmee nach der anderen. Und die Belagerung von Iconium und Selinus wurden errichtet. Auch erreichte Antiochus die die Nachricht, dass es der Gesandtschaft gelungen sei die Stadt Melitene auf unsere Seite zu ziehen. Des weiteren hätte sie Bündnisse und Handelsrechte mit den Pontern und den Griechen geschlossen.

Doch das erst im letzten Jahr eroberte Jerusalem wurde gleich im Jahre 298 v.Chr. wieder von den Ptolemäern belagert. Und Seleuceia wurde von den Parthern bestochen. Als Reaktion darauf eroberte Aristarchus nun endlich Susa und versklavte die Bevölkerung. Seleuceia konnte aber kurz nach dem Abfall von Babylon aus zurückerobert werden. Die 960 Bergbewohner, die die Garnison bildeten ergaben sich fast kampflos dem Heer von 2280 Mann unter Hauptmann Alexander. Doch hatte Alexander die Rechnung ohne die parthische Verstärkung gemacht, die nur wenige Wochen später mit der Belagerung Seleukeias begannen. Doch auch diese konnte zusammen mit dem Heer des Aristarchus vertrieben werden. In einem Grenzscharmützel gelang es ihm sogar einen General der Parther zu töten!



Die Ausfälle Selinus’ und Iconiums wurden von den Hauptmännern Abronychus und Pyrrhus ohne große Verlust zurückgeschlagen. Die Städten wurde anschließend von den Heeren erobert. Die Belagerung Jerusalems wurde gegen Ende des Jahres 298 v. Chr. wieder aufgegeben.

Die Familie vergrößerte sich weiter nun hatte sich auch Alexander entschlossen seinen jungen Adjutanten Nearchos von Mazaca, der ein großes Potenzial in alle Richtungen aufwies zu adoptieren. Zu diesem Anlass richtete er ein großes Fest in Sardes aus.

Nachdem die ersten Eroberungen, trotz aller unerwarteten Rückschläge, abgeschlossen waren beschloss Antiochus sich zuerst den Ptolemäern im Süden zu widmen und an den anderen Grenzen defensiv zu bleiben und die Verhältnisse in den neu eroberten Städten zu ordnen. Für den Kriegszug nach Ägypten lies Antiochus in Antiocheia ein Heer aufstellen, welches die Truppen des Demetrius in Jerusalem verstärken sollte. Auch begann er damit Elefanten auszubilden und diese Geheimwaffe zum ersten Mal zu testen.

Nachdem nun erst mal alle parthischen Heere aus seleukidischem Gebiet vertrieben wurden begann Aristarchus mit einer Neuordnung des Ost-Heeres. Nach Abschluss befehligte Aristarchus 17700 Mann. Er beschloss damit, gegen den ausdrücklichen Willen Antiochus, nach Arsakia, der Hauptstadt der Parther, zu marschieren.

Den von den Ägyptern vorgeschlagenen Waffenstillstand und die Handelsrechte nahm Antiochus an. So blieb Cleitos mehr Zeit seine Truppen zu formieren. Er verlegte 295 v. Chr. sein 2600 Reiter und 280 Elefanten umfassendes Heer nach Sidon um es dort mit Phalanxen und einer weiter neuen Waffe, den Sensenstreitwägen, aufzustocken.

Hauptmann Aeson wartete mit seinem Heer, welches aus 8500 Mann und 5500 Söldnern bestand, an der Küste vor Selinus um nach Zypern überzusetzen. Nach einem Sieg vor Salamis, bei der die Rebellen restlos vernichtet wurden und der anschließenden Einnahme Salamis wurde Hauptmann Aeson zum General befördert, er nahm den Namen Ptolemeos von Tauros an.

In Antiocheia gab es derzeit wieder große Feste. Helenike heiratete Androcoles von Belum und Demetrius bekam einen Sohn Alycos und Aealus von Antaradus bekam eine Tochter, Hekobe. Nach den Festen wurde Androcoles ausgeschickt um die kleinasiatischen Grenzen mit Forts zu sichern, da die Griechen nun schon des öfteren auf seleukidisches Gebiet vorgedrungen waren.

Im Jahre 294 v. Chr. belagerten die Parther Edessa und griffen dieses nur wenig später an.



Der Rammbock hatte das Tor durchbrochen! Jetzt hing der Sieg von der Phalanx ab.


Die schwere Kavallerie des Gegners schaffte es die Phalanx zu durchbrechen und wurden von Zeuxis und der leichten Kavallerie wieder zurückgetrieben.


Einweiteres Mal brach die gegnerische Kavallerie durch und die Phalanx floh. Nur der Einsatzt der wilden cilicischen Piraten konnte das Blatt wenden.



Währendessen marschierte Cleitos mit 15300 Mann, 280 Elefanten und 430 Sensenstreitwägen auf Ägypten zu und belagerte Gaza. Gleichzeitig nahm Aristarchus Arsakeia ein und brannte es nieder. Auch Gyras begab sich auf Kriegszug. Er wurde ausgeschickt um den Aufstand der Galater niederzuschlagen, er befehligte dabei 6200 Söldner. Auf dem Weg nach Ancyra wurde er von griechischen Phalanxen angegriffen. Er verlor die Schlacht und zog sich nach Iconium zurück. Daraufhin startete Alexander, mit einem Heer von 8200 Mann einen Gegenschlag auf Ephesos und veranlasste die Aushebung eines Heeres in Sardes. Ptolemeos zog mit dem Heer mit dem er Salamis erobert hatte in Richtung Myra. Der Krieg mit den Griechen führte zum Bruch des Bündnisses mit Pontos. Als die Griechen sahen wohin sie diese kleinen Kämpfe geführt hatten boten sie einen Waffenstillstand und die Abtretung der Städte Ephesos und Myra an. Auch in Antiocheia wurde ein Heer mit 5800 Phalangiten und weiteren 280 Elefanten ausgehoben. Auch veranlasste Antiochus die Erweiterung der Flotte auf 2000 Mann.

Im Jahre 292 v. Chr. gab es endlich mal wieder was zu feiern. Pronto wurde geboren und Zeuxis heiratete. Auch konnte die diplomatische Gesandtschaft ein Bündnis und Handelsrechte mit Thrakien vereinbaren.

Aber auch die Parther ließen sich nicht lumpen. Sie belagerten nun wieder Edessa. Dsie Griechen fingen wieder den Krieg in Kleinasien an, was zur folge hatte, dass Helicarnosses von einem seleukidischen Heer belagert wurde.

Alles in allem hatte der Plan des Antiochus gewirkt, durch die frühe Rückgewinnung verlorener Gebiete waren ausreichend Geld und Truppenreserven verfügbar um an allen Grenzen zu siegen. Es sah ganz so aus als könne Antiochus die Macht des Reiches der Seleukiden wiederherstellen und damit Seleukos Vermächtnis erfüllen.

Das Reich des Seleukiden im Jahre 290 v. Chr.

Der Westen
Das Kernland
Der Osten
Der Nordosten
Der Süden

[ Editiert von Der Grossinquisitor am 02.02.07 20:41 ]

"Fünf Ausrufezeichen, das sichere Zeichen für einen schwachen Verstand."
- Terry Pratchett (aus: Alles Sense)

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