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 "Spartas Rückkehr zur Macht"
Luca Iulius Cinna Magnus Offline




Beiträge: 9.697

01.02.2007 14:57
RE: Kapitel IV Thread geschlossen

Kapitel IV
Sommer 239 v.Chr. – Winter 230 v.Chr.



Im Sommer 239 v.Chr. brach in Byzantium erneut die Seuche aus und raffte in den nächsten Monaten 4.100 Bürger und 750 Soldaten dahin.

Während in Byzantium der Tod umging, wurde andernorts gefeiert. Denn Perseas, Sohn und designierter Thronfolger von Doros, wurde mit Aristophane (geb. 254 v.Chr.), einer miletischen Prinzessin, verheiratet.

Bereits ein halbes Jahr später gab es erneut Gelegenheit zum Feiern. Theophano, die Tochter des Antigonos, heiratete Pythagoras von Apollonia (geb. 258 v.Chr). Dieser sollte Trypho, als stellvertretender Verwalter Thermons ablösen, da dieser als Verwalter nach Athenae gehen sollte.

Wenig später, im Sommer 238 v.Chr., starb Antigonos dann überraschend im Alter von 65 Jahren in Thermon. Doch wie so oft zogen schlechte Nachrichten auch gute nach sich. Die Göttin Artemis wachte weiterhin über das spartanische Königshaus und schenkte dem Nicanor einen Sohn. Dieser erhielt den Namen Milanion. Außerdem wurde Permenion, der Sohn Doros’, erwachsen und konnte nun den Dienst für Sparta antreten. Sein Vater schickte ihn als Verwalter nach Sinope.

Der Winter 238 v.Chr. begann mit einer lokalen Erhebung unzufriedener Einwohner auf Sizilien. Da sich die kleine Streitmacht der Rebellen, etwa 1.100 Mann, nahe Messana sammelte beschloss Eurykratides von Zacynthos sich des Problems anzunehmen. Er sammelte seine Leibwache und ritt mit ihr dem Feind entgegen. Die Rebellen wichen nach dem ersten Zusammentreffen der Schlacht aus. Aber Eurykratides nahm die Verfolgung auf und vernichtete die Rebellen. Dabei verlor er etwa 40 Mann, die Rebellen hatten etwa 325 Tote. Dadurch war der Frieden erst einmal wieder hergestellt.

Währenddessen wurde in Athenae ein großes Fest gefeiert als Trypho, der Verwalter der Stadt, die argosische Prinzessin Chloris (geb. 256 v.Chr.) heiratete.

Im Sommer 237 v.Chr. brach in Pontus ein Aufstand aus. Doros sammelte sein Heer und marschierte zum Ort des Geschehens.

Zur gleichen Zeit erschienen die Seleukiden überraschend mit einem 8.000 Mann starken Heer vor Halicarnassus und begannen die Stadt zu belagern. Obwohl die Garnison stark genug war, über 7.500 Mann, entschied der Verwalter und Militärbefehlshaber der Stadt, Antidoros von Berytus, keinen Ausfall zu wagen und die Seleukiden ihren Angriff auf die Stadt durchführen zu lassen. Er war überzeugt den Feind vor den Mauern stoppen zu können.

Ein halbes Jahr später, im Winter 237 v.Chr., begannen die Seleukiden dann den Angriff auf die Stadt.


Die Verteidigung von Halicarnassus im Winter 237 v.Chr.





Verteidiger von Halicarnassus,

erneut stehen die Seleukiden-Hunde vor den Toren einer unserer Städte. Diesmal vor den Toren dieser Stadt. Sie glauben uns einfach überwinden und die Stadt einnehmen zu können. Doch da haben sie sich geirrt. Wir werden ihnen zeigen was hellenischer Kampfesmut ist, damit sie ihr Tun bitter bereuen. Auf die Mauern mögen sie kommen, aber in die Stadt kommen sie nur über unsere Leichen.

Macht euch bereit zur Verteidigung der Stadt!!!









Die Seleukiden bringen Leitern an die Mauer um in die Stadt zu gelangen.



Es gelingt den Rammbock mit denen die Seleukiden das Tor durchbrechen wollen in Brand zu setzen und zu zerstören.









Unterdessen sind die Leitern an der Mauer und die Seleukiden beginnen den Angriff auf die Verteidiger.



Nach dem der erste Angriff zurückgeschlagen ist, untersuchen einige Plänkler die Festigkeit der Leiter und stellen erleichtert fest, dass es sich um Markenware handelt, hergestellt von der Firma "Hailo". So ist gewährleistet dass sich kein Seleukide den Hals brechen kann da die Leiter unter der Belastung nicht zerbrechen wird.







Immer wieder schicken die Seleukiden neue Truppen auf die Mauern, aber jeder Angriff wird abgeschlagen.



Wer nicht auf der Mauer fällt, stirbt im Pfeilhagel der Verteidigungstürme der Stadt.







Nachdem die seleukidischen Truppen stark geschwächt sind beginnt Antidoros mit dem Angriff der Reiterei aus der Stadt heraus.



Auch der Truppenführer der Seleukiden fällt während des Angriffs.







Vollkommen demoralisiert treten die überlebenden Soldaten die Flucht an. Antidoros verfolgt sie mit der Reiterei und macht sie restlos nieder.





Wie geplant ließ Antidoros das seleukidische Heer vor den Mauern Halicarnassus’ verbluten. Während das gegnerische Heer vollständig vernichtet wurde, hatte die Garnison der Stadt etwa 1.500 Mann verloren.

Während in Halicarnassus noch der Sieg gefeiert wurde, schickten die Götter wieder Unglück über Byzantium: die Seuche. Wieder kamen 3.900 Bürger und 600 Soldaten in den folgenden 18 Monaten ums Leben.

In ihrer Verzweiflung opferten die Bewohner der Stadt nun alles was sie entbehren konnten dem Gott Asklepios und dessen Vater Apollon und versprachen ihnen den Bau wundervoller Bauwerke, wenn sie nur nicht mehr von der Seuche heimgesucht werden würden. Anschließend gingen Bürger der Stadt nach Delphi um das Orakel zu befragen und tatsächlich schienen die Götter nun besänftigt, denn die Zeichen wurden als sehr wohlwollend beschrieben. So schien im Winter 236 v.Chr. die Seuche nach 16 Jahren ihren Auszug aus Byzantium zu halten. Insgesamt waren der Seuche seit ihrem ersten Ausbruch 22.400 Bürger und 5.900 Soldaten zum Opfer gefallen.

Im Sommer 236 v.Chr. konnte Doros das Heer der Aufständischen an den Gestaden des Pontos Euxinos stellen. In die Schlacht führte er über 14.500 Soldaten, dagegen wirkte das Heer der Aufständischen wie eine Maus vor einem Elefanten. Es umfasste nur rund 4.500 Mann. So wurden die Aufständischen fast vollständig vernichtet, lediglich etwa 50 Männer überlebten die Schlacht. Doros’ Verluste beliefen sich auf etwa 600 Mann.

Im Sommer des gleichen Jahres sah sich auch Nicanor, Verwalter von Corinthus, gezwungen eine Erhebung niederzuschlagen. Die Streitmacht der Aufständischen sammelte sich nordwestlich der Stadt Athenae und umfasste etwa 2.200 Mann. Nicanor rückte mit insgesamt 3.000 Soldaten der Garnison aus und stellte die Rebellen zur Schlacht. Erwartungsgemäß trug er den Sieg davon. Während Nicanors Truppen 275 Mann Verlust erlitten, fielen auf der Gegenseite etwa 800 Mann.

Es schien sich in den Gebieten des Bundes eine allgemeine Unruhe auszubreiten, denn in den nächsten Jahren sollte es vielerorts zu Erhebungen kommen.

Im Winter des Jahres 236 v.Chr. verstarb Harmonia, die mit Dionysios verheiratet war, im Alter von 66 Jahren. In Syracusae herrschte große Trauer.



Unterdessen begann Doros mit seinem Heer den Marsch nach Eusebia. Zuvor sandte er einen Boten nach Pergamon und ordnete die Zuführung von Verstärkung an. Dazu sollten sich die Söldnerverbände, die nicht zur Stadtgarnison gehörten, auf der pergamonesischen Flotte einschiffen und sich von dieser zur cilicischen Küste bringen lassen. Er erreichte die Stadt Eusebia im Sommer 235 v.Chr. und begann mit der Belagerung.

Zwischenstand I

Zwischenstand II

Zwischenstand III

Zwischenstand IV

Zwischenstand V

Im Winter 235 v.Chr. konnte dann der Angriff auf Eusebia nach sechsmonatiger Belagerung
erfolgen. Den 16.500 Soldaten des Doros standen etwa 5.000 Soldaten unter dem pontischen Adligen Herkules gegenüber. Und diese verkauften ihre Haut teuer. Doros’ Sohn und Thronfolger Perseas fiel in der Schlacht den gefürchteten Sensenstreitwagen der Pontier zum Opfer. Außerdem fielen über 3.000 Soldaten des Bundes vor den Mauern und in den Straßen Eusebias. Am Ende konnte jedoch die Stadt genommen werden, etwa 300 Einwohner wurden von wütenden Soldaten massakriert. Bis auf etwa 110 Mann fiel die gesamte Garnison der Stadt ebenso wie ihr Kommandant. Eusebia schloss sich bereitwillig dem hellenischen Bund an. Da Sparta nun über keinen Thronfolger mehr verfügte, musste Doros einen neuen ernennen. Obwohl er durchaus seinen Sohn Permenion zum Thronfolger hätte machen können, unterließ er es. Er brauchte momentan nur einen Platzhalter, denn ein aussichtsreicher Spross des Königshauses wuchs bereits heran. Milanion, sein Neffe und Sohn seines Bruders Nicanor. Deshalb wählte er seinen Cousin Eugenius als neuen Thronfolger aus und ernannte ihn offiziell zum Erben.



Während in Eusebia noch die Leichen vom Schlachtfeld getragen wurden, wurde in Messana eine weitere Hochzeit gefeiert. Die Tochter von Eurykratides von Zacynthos, Hippodameia, heiratete Iobates von Oricus (geb. 263 v.Chr.). Eurykratides übergab diesem sogleich die Verwaltung Messanas und begab sich als Verwalter nach Lilybaeum.

Im Sommer 234 v.Chr. war die Trauer in Syracusae groß als Dionysios, der die Stadt über 35 Jahre verwaltet und verteidigt hatte im Alter von 70 Jahren starb. Erst durch seine Bautätigkeit und effiziente Verwaltung waren der Reichtum und die Größe Syracusaes zustande gekommen.

Ebenso verstarb in diesem Sommer die Frau des Eumenes, Kyra, im Alter von 62 Jahren.

Dementsprechend fand die Hochzeit des Eumelus, Sohn des verstorbenen Memnon und Cousin des Doros, mit der bosporanischen Prinzessin Anteia (geb. 246 v.Chr.) in einer zurückhaltenden Feier statt.

Eurykratides, der gerade erst als Verwalter nach Lilybaeum gegangen war, ging nun als Verwalter nach Syracusae um das Lebenswerk des Dionysios fortzusetzen.

Im Winter 234 v.Chr. musste Doros gegen Aufständische im cappadocisch-cilicischen Grenzgebiet zu Felde ziehen. Der Aufstand war bereits seit dem Sommer im Gange, hatte sich aber zuletzt ausgeweitet. Seinen 13.000 Soldaten standen beim ersten Zusammentreffen etwa 4.000 Aufständische gegenüber. Aufgrund ihrer Unterlegenheit zogen sich die Rebellen zurück. Jedoch wollte Doros sie nicht entkommen lassen und erzwang eine Schlacht. Die Verluste waren immens auf der Seite der Rebellen. Nur 40 überlebten den Kampf, Doros verlor etwa 80 Soldaten.

Unterdessen war eine Gesandtschaft der barbarischen Skythen in Sparta eingetroffen und unterbreitete dem Bund ein Bündnisangebot. Doros’ Plänen kam dieses Angebot recht und er benachrichtigte Eumelus, dass dieser das Bündnisangebot, in seinem Namen, annehmen solle.

Erneut riefen die Götter ein Mitglied des spartanischen Königshauses zu sich. Eumenes, der Bruder des Memnon und Onkel des Doros, starb im Alter von 67 Jahren in Pergamon.

Im Winter 233 v.Chr. kam es zu einem Aufstand an der bithynisch-phrygischen Grenze. Dort versammelte sich eine über 4.000 Mann starke Streitmacht. Eugenius, Verwalter der Stadt Nicomedia sammelte 7.000 Soldaten der Garnison und rückte im Sommer 232 v.Chr. gegen die Aufständischen aus. Zuerst wichen die Rebellen der Schlacht aus, jedoch verfolgte Eugenius sie hartnäckig, so dass sie sich schließlich doch stellten. Aber gewinnen konnten sie dadurch nichts, schon gar nicht die Schlacht. Etwa 350 Soldaten des Bundes und 2.000 Rebellen fielen.

Zu dieser Zeit feierte Lycophon, der jüngste Sohn des kürzlich verstorbenen Eumenes, seinen 16.Geburtstag. Danach trat er in den Dienst des Bundes. Seine Aufgabe war die Verwaltung der Stadt Cydonia, eine ungefährliche und leichte Aufgabe, da die Creter treu zu Sparta und dem Königshaus standen.

Im Sommer 231 v.Chr. kam es in Epirus zu einem lokalen Aufstand. Ein etwa 5.500 Mann starkes Rebellenheer versammelte sich nördlich von Apollonia unweit zur Grenze der römischen Provinz Dalmatia. Iphicrates von Philippi, Verwalter der Stadt Apollonia, rückte sofort zur Bekämpfung der Rebellen aus. Dabei führte er rund 7.000 Soldaten mit. Die Rebellen erkannten ihre Unterlegenheit und zogen sich nach dem ersten Zusammentreffen zurück. Sie hofften mit einer Flucht auf römisches Gebiet dem Angriff Iphicrates’ zu entkommen. Dieser stellte sie jedoch noch vor der Grenze und schlug sie in der Schlacht. Dabei verlor er etwa 300 Soldaten, die Rebellen hatten 2.500 Tote.

Unterdessen griffen die Seleukiden die Belagerungsarmee des Doros an. Der Angriff ging von einer Entsatzarmee aus und diese wurde durch die Garnison der Stadt verstärkt, so dass sich Doros nun gegen etwas 15.000 seleukidische Soldaten verteidigen musste. Die Seleukiden wurden dabei vom Adligen Gyras angeführt. Doros’ Armee umfasste mittlerweile 20.000 Soldaten, darunter über 5.000 cretische Bogenschützen die schon mehrfach Schlachten zu Gunsten des Bundes entschieden haben, denn mittlerweile war die Verstärkung aus Pergamon angekommen und zu Doros’ Armee gestoßen.


Die Schlacht bei Tarsos im Sommer 231 v.Chr.





Meine treuen Soldaten,

die Seleukiden denken sie könnten ihre Stadt retten wenn sie uns angreifen. Sie scheinen eure Stärke noch nicht kennen gelernt zu haben, denn sonst wüssten sie dass dies ein unmögliches Unterfangen darstellt. Viele von euch dienten bereits Memnon, einige sogar schon Kleomenes. Und seit der Gründung des Bundes vor 39 Jahren vermochte es keine Armee euch zu schlagen. Nike und Ares wachen über euch und stärken eure Kampfkraft. Diese Kraft werden heute die Seleukiden kennen lernen. Und die, welche diese Schlacht gegen euch, überleben, werden die Kunde eurer Unbezwingbarkeit weiter verbreiten. Und die Furcht vor euch wird noch größer.

Also lassen wir den Kampf beginnen!!!







Doros hat die Armee auf einer kleinen Erhebung in Stllung gebracht um die Überlegenheit der cretischen Bogenschützen noch besser ausnutzen zu können. Als erstes nähern sich die Truppen der Entsatzstreitmacht.



Kaum in Reichweite der Bogenschützen beginnen diese mit einem erbarmungslosen Pfeilhagel.



Gleich zu Beginn fällt der Truppenführer der Seleukiden von Pfeilen durchbohrt.



Die restlichen Truppen ziehen sich daraufhin stark angeschlagen zurück bzw. treten die Flucht an.



Unterdessen haben sich die Truppen der Garnison der Stellung von Doros' Armee genähert.







Auch sie erwartet ein Pfeilhagel, diesmal teilweise auch brennende Pfeile zur weiteren Demoralisierung. Die Verluste der Selukiden steigen rasant.



Nachdem sich die Seleukiden außer Reichweite der Bogenschützen neu formiert haben, lässt Doros eine Reitertruppe eine Attacke durchführen.





Unterdessen zeigte der Beschuss durch Flammenpfeile bei den Elefanten der Seleukiden Wirkung, sodass diese amok laufen und teilweise ihre eigenen Männer niedertrampeln.





Um die Seleukiden wieder unter Pfeilbeschuss nehmen zu können, lässt Doros die ganze Armee vorrücken.



Doros befiehlt eine weitere Attacke der Reiterei.



Während dieser Attacke gelingt es der Reiterei den seleukidischen General zu töten.







Die Seleukiden ziehen sich geschlagen vom Schlachtfeld zurück. Doros lässt die Reiterei sie verfolgen und auch die Bogenschützen verfolgen den Gegner um durch fortsetzenden Pfeilhagel weitere Verluste zu verursachen. Schließlich sind die Seleukiden vernichtend geschlagen worden.




Doros bereitete den Seleukiden eine vernichtende Niederlage. Nur rund 200 Soldaten verließen dass Schlachtfeld auf ihren Füßen. Der Rest lag tot in der Ebene vor der Stadt Tarsos. Die Garnison der Stadt wurde komplett aufgerieben, so dass die Stadt nun kampflos eingenommen werden konnte. Doros hatte in der Schlacht etwa 620 Soldaten verloren. Ein Verdienst der hervorragenden Taktik die sich hauptsächlich auf den Einsatz der Bogenschützen stützte. Auch Tarsos schloss sich, nachdem 270 Bürger der Stadt massakriert wurden, freiwillig dem hellenischen Bund an.

In Corinthus bekam Nicanor einen Stellvertreter zugeteilt. Laodamas, seinen ältesten Sohn, der in diesem Sommer erwachsen geworden war. Er sollte in Kürze die Verwaltung von Corinthus übernehmen, da Nicanor das Kommando über einen Feldzug erhalten sollte, der in den nächsten Jahren geplant war. Gegen wen dieser Feldzug ging wurde ihm von Doros nicht mitgeteilt. Nur dass er sich um die Aufstellung eines größeren Heeres kümmern sollte.

Zur gleichen Zeit brach in Cappadocia ein Aufstand unter der Führung eines abtrünnigen pontischen Adligen namens Rhoemetalces von Phasis aus. Die Streitmacht der Rebellen sammelte sich nahe der Stadt Eusebia, jedoch waren keine Truppen verfügbar um den Aufstand niederzuschlagen. So ließ man die Rebellen vorerst gewähren. Die Zeit des Angriffs würde aber kommen.

Im Winter 231 v.Chr. griffen die Seleukiden dann Eusebia an. Durch den Einsatz von Kriegselefanten begannen sie sofort einen Angriff auf die Stadt, die von etwa 3.500 Hopliten verteidigt wurde. Doch zahlenmäßig waren sie der Garnison unterlegen, die seleukidische Streitmacht umfasste nur 1.500 Soldaten, und der Einsatz der Elefanten brachte nicht den gewünschten Erfolg. So unterlagen die Seleukiden und traten den Rückzug an. Die Verteidiger Eusebias erlitten etwa 275 Mann Verluste, die Seleukiden etwa 580 Mann.

Im Sommer 230 v.Chr. brach in Pontus eine Rebellion aus. Ein 7.500 Mann starkes Heer sammelte sich nahe der Stadt Sinope, so dass sich der Verwalter Sinopes, Permenion, der Sohn des Doros, genötigt sah die Stadt verteidigungsbereit zu machen und mit der Garnison die Rebellen anzugreifen. Permenion konnte dazu über 8.500 Soldaten aufbieten. Da es sich um geschulte Truppen handelte war der Sieg schnell erkämpft. Die eigenen Verluste lagen bei 500 Mann, die Rebellen büßten 3.500 Leben ein.

Zu dieser Zeit feierte auch Agapias, der Sohn des Eugenius, seinen 16.Geburtstag und trat in den Militärdienst Spartas. Er sollte die heikle Aufgabe übernehmen Tarsos zu einem zuverlässigen Mitglied des Bundes zu machen und die Stadt gegen eventuelle Angriffe verteidigen. Außerdem oblag ihm die Sicherung der Grenze zu den ägyptischen Territorien.


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