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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 "Roma Surrectum - Der Weg zum Sieg"
Denius der Makedone Offline




Beiträge: 399

12.10.2008 11:31
RE: KAPITEL I antworten

KAPITEL I
Die Belagerung von Genoa 273 v.Chr.

Die Soldaten marschieren. Am Horizont sieht man langsam Wachtürme und hört ein komisches Geschrei. Die Stadt Genoa ist erreicht. In enger geordneter Formation rücken die Soldaten zur Mauer vor.
Die Velites stürmen mit aller Kraft zur Mauer um den Feind mit Wurfspeeren unter druck zu setzen . Tausende Pilas und Wurfspeere verdunkelten den Himmel und durchstachen Rüstungen, Schilde und Leiber
.
Die Schlacht war nichtmal begonnen und die Strassen waren voller Leichen
.
Aus lauter Druck zogen sich die restlichen Barbarischen Soldaten zum Stadtzentrum zurück.
Endlich! Der Rammbock wird in Position gebracht.



Das Tor wird kaputtgerammt und wird zerstört.


Nicht mehr lange und wir werden unseren Bauch mit Wein und gutem Essen füllen und uns mit schönen Frauen vergnügen.
Die Männer rücken mutig und eifer in die Stadt ein.


Der General der Rebellen versuchte unsere Triarier in einen Hinterhalt zu locken.
aber der Spiess drehte sich um und wurde mit Zins zurückgezahlt.


Auf dem Stadtzentrum hatten sich die lezten Barbaren versammelt um ihren lezten Verteidigungswall aufzustellen


Der harte Kampf beginnt. Der feindliche General hatte zu dieser Zeit das zeitliche gesegnet. Die Triarii Manipel rückten vor und drängten die Kelten in die Ecke des Stadtzentrums.
Dem Tribun Sejanus fiel dann eine Idee ein.
Er schickte seine Velites zum Stadtzentrum wodurch er geplant hat das er mit den Velites in die Gallischen Linien schiessen kann und so in ihrer ungeordnete Formation Lücken zu schaffen.
Die römischen Speerwerfer feuerten ihre gefürchtete Waffe und es hagelte Tod und Verderben über die Gallische Verteidigungslinie.

Und durch diesen Plan wurden die Gallier innerhalb von sekunden aufgerieben.und die Schlacht war gewonnen.
Victoria!!!!

Die Stadt war eingenommen und durch diesen Sieg hatte sich Gajus Julius Nero nicht nur eine Stadt sondern auch den Respekt der Götter und vorallem den Respekt seines Vaters wohlverdient.


**********

Der Ueberaschungsangriff beim Fluss Caras 272v.Chr.

Am nächsten Morgen kam die Meldung von Spähern das die Garnison aus Bononia ausgezogen ist um bei Mediolanum als Verstärkung nachzurücken.

Das bedeutete nicht nur das die Stadt Bononia leicht eingenommen werden könnte sondern auch das wir gegen 3000 Männer nicht mehr kämpfen müssen.
Die Legio I Gallica teilte sich in 2 Hälften und die eine Hälfte 1573 Mann marschierte in richtung Bononia und machte vor dem Fluss Pause um zu rasten.

Der Tribun Sejanus war überzeugt das sie weit und breit die grösste Streitmacht wären. Aber zu früh gefreut denn hinter dem Hügel sah man Zelte und Männer die rumpatrouillierten. „Wir sind geliefert!“ keuchte der Tribun enttäuschend und er befahl seinen Battailonen hinter dem Fluss in stellung zu gehen.
Langsam konnte man die Keltische Armee immer besser erkennen.
Sie marschierten entschlossen in richtung der halben Legion und es schien so als könnte sie nichts aufhalten.
Es war ein riesiges Heer über 3000 Männer am anderen Flussufer.

Wir waren hoffnungslos unterlegen aber ein Römer flieht nicht! Wir werden dieses Flussufer bewachen und jeder der hier durchkommen will muss kämpfen.!!!

Die Barbaren stürzten sich wie gewohnt auf unser Triarii die sich im Zentrum zu einem Speerwall formten und die Princeps an den Seiten.
Dahinter kriegen die Triarii Unterstützung durch die Velites.
Der Kampf kann beginnen!
Kaum hatten die Barbaren den Fluss überquert schon hörte man klirrendes Stahl und ohrenbetäubende Schreie.

Die Principes warfen mal wieder ihre gefürchteten Pilas.
Nur wenige Rebellen überlebten den ersten Angriff.
Die zweite Angriffswelle bestand aus viel Kavallerie und Schweren Schwertkämpfern. Der Feind versuchte wohl mit der Kavallerie eine Lücke in unsere Formation zu rennen.
Vergeblich denn durch die langen Lanzen der Triarii war die barbarische Kavallerie schnell beim Orkus und der letzte Haufen Barbaren formierte sich zu einem Angriff.
Die letzten Barbaren.

Rannten in richtung Triarii.
Durch die Strömung konnten sie nur schwer den Fluss überqueren und waren schon müde. Die Velites feuerten noch eine Ladung auf die überbleibsel der wilden und alle wurden aufgerieben.
Verzweifelt griffen jetzt auch Bogenschützen ins geschehen ein.
Aber das war für eine halbe römische Legion kein Problem.
Der Fluss der vom Blut rotgefärbt war konnte wegen den vielen Leichen nur schwer und behindert weiterfliessen.
Dieser Tag war für alle Römer unvergesslich und die 40 Triarii die dabei gefallen sind werden immer in unserem Herzen bleiben.

Die Schlacht bei Caras gab es gleich 3mal in einer Runde!!!
Hier die Resultate.3 volle Armeen wurden zerstört!!!








Nachdem 3fachen Sieg mit 111 Toten unserer Seite und über 9000 Toten der Barbarischen Seite sahen wir uns als Sieger dieser Serie von Schlachten.
Die halbe Legion deren Soldaten immer erfahrener wurden marschierte in richtung Bononia ein.
Nur noch diese Stadt und dann wäre der Norden grösstenteils sicher und wir können uns auf den Süden mit den Epirotern und Syrakusaern zuwenden, um dort unsere wachsende Militärmacht zu konzentrieren!

Die Stadt Bononia war eingenommen und das sehr leicht!!
nur eine plänklereinheit war in der Stadt und diese ergab sich ohne Kampf.
Dieser Tag ist für die Römische Macht sehr bedeutend.

Währenddessen in Rom...
„Senator Maxentius Varro, der Norden ist gesichert“!
„JAAAAAAAAAAHHHHHH hahahahaha“!!!
jubelten die Soldaten vor dem Palast.
Und Gajus Julius Nero sprach vor dem Volk:
„Römer ,unsere halbe Legion Gallica hat gestern rund 10000 Barbaren zum Fairman geschickt!
Daraufhin schrien die Soldaten „Victoria romana“!!!
Schliesslich floss im Senat der Wein in strömen und wir vergnügten uns ,und sahen wilden Tieren und Galdiatoren bei ihren gefährlichen kämpfen zu.
„ABER“! erkundigte der Imperator die Soldaten mit einer zitternden lauten Stimme : „Gestern sind auch Römer gefallen,
ganze 111 edle Römer sind für uns zu Boden gefallen“!
„Deswegen bitte ich euch, legt eine Gedenkminute für sie ein den ohne ihren
Mut wären wir warscheinlich nicht hier sondern irgendwo anders“.

Nach einem Jahr Kampfpause fuhren die Senatoren mit weiteren Invasionen fort.
Als erstes werden die Senatoren beschliessen der Stadt Cannae die Römische Ordnung beizubringen!

Schlacht für Cannae

Ohne mit der Wimper zu zucken marschierte der General Maxentius zur Kaserne und fordete der Legion auf sich zu rüsten.
„Auf geht`s Soldaten bald werdet ihr den gleichen Ruhm ernten wie die Legion im kalten Norden!“
„Auf gehts!“
Und nach weniger Zeit öffnete sich das gewaltige unüberwindbare Römische Eisentor und tausende Soldaten verliessen stimmungsvoll die Stadt Rom.
Nach 5 Tagen Marsch erreichte die stolze Legion eine Griechisch rebellische Armee.
Die sich mutig in einer bedeutenden Unterzahl gegen unsere volle Legion
Der Hauptmann der Rebellen war unsicher und unerfahren.
Also ein leichtes Spiel dachte sich der kampferprobte General Maxentius.
Die ehrlosen Griechen rückten in der altbekannten Phalanx vor.



Es dauerte nicht lange und die erste reihe Hastati schleuderte ihre tödlich gefürchtete Fracht in die Formation der Südländer.



Viele Griechen überlebten diese spitzen bedrohlichen Pilas nicht und waren gezwungen sich zurückzuziehen.
Gerade konnten sich die Römischen Soldaten beruhigen und ich bekam eine Meldung von meinen Spähern das die Griechen nochmal 1800 Männer in der Nähe als Vertärkung schicken würden.
Ihm war nicht mehr danach noch einmal gegen diese langen grässlichen Speerträger zu kämpfen!



Aber Maxentius musste es tun!!
Die zweite Phalanx bewegte sich langsam auf uns zu.
Ich munterte wärenddessen meine Männer auf.

Aber falsch gedacht!
Die Griechen zogen sich feige in ein nahegelegenes Waldstück und warteten dort über 10 minuten!
„Was für feige Idioten!“ murmelte der römische General.




Er nahm seinen Mut zusammen und rief laut: „ANGRIFF!!!!!“
Die Männer schrien und rannten kompromisslos auf die Rebellen zu und hatten dabei ein eher ängstliches Gesicht.



Die Männer wussten das die Phalanx eine schwer zu überwindende Defensivstellung sei!
Schon bald traffen die zwei Schlachtlinien mit einer unglaublichen Wucht aufeinander!
Man hörte jegliche Art von Schreien
Man hörte Angstschreie oder man hörte genauso stolzes Griegsgeschrei.
Maxentius befahl seinen Männer die Speere runterzudrücken um so den Speerwall aufzubrechen und so ihre Formation niederzumetzeln!
Die Soldaten versuchten es doch vergeblich. Viele stolze Römer wurden dabei aufgespiesst oder von den eigenen Männern zertrampelt!
Nun kam auch die Triarri zum Zug.
Diese Kämpfer waren fähig es mit jedem Gegner aufzunehmen.
Sie stürzten sich sorglos in die Formation und schafften den Durchbruch.
Die Phalangiten gerieten schnell in Panik und suchten ihr heil zu den Hügeln.
Ein weiterer Tag war gerettet und eine weitere Stadt erobert.
Die Präsenz in Süditalien wurde gestärkt!!
HURRAAAAAA!!!
Doch diese Schlacht war mit Abstand die verlustreichste denn über 2000 Römer verloren ihr Leben, 300 verletzte konnten die Römer beklagen!
Ein Sieg und dennoch ein schwarzer Tag für die Römer.
Die Stadt Cannae war somit Römisches Territorium und die aufständischen wurden weiter richtung Meer gedrängt.

[ Editiert von Denius der Makedone am 14.10.08 15:46 ]

[ Editiert von Denius der Makedone am 14.10.08 15:47 ]

Denius der Makedone Offline




Beiträge: 399

12.10.2008 21:12
#2 RE: KAPITEL I antworten

MMorgen geht es weiter mit dem Abschluss des Nordteils.

Denius der Makedone Offline




Beiträge: 399

14.10.2008 16:02
#3 RE: KAPITEL I antworten

Fortsetzung abgeschlossen

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