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 "Invasio Barbarorum - Beginn eines neuen Zeitalters"
Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

13.01.2008 19:42
RE: Kapitel 6 - Niedergang der Franken antworten

Niedergang der Franken


Die Romano-Briten waren nach dem endgültigen Sieg über das Imperium Constantini zur dominanten Macht in Gallien aufgestiegen. Dank der neuen Eroberungen strömten die Steuereinnahme nur so in unsere Staatskasse. Der Blick der Romano-Briten wendete sich nun wieder in den Norden. Durch die gefüllte Staatskasse angespornt, rüstete Madrun sein Heer vor Samarobriva, um doch endlich die Stadt Durocortorum zu erobern.

Während meiner Zeit in Arelate erhielt ich neue Informationen über die Diplomatie der anderen Nationen. Neben dem üblichen Geplänkel in Spanien hatten es die Oströmer geschafft, die Armenier zu einem Protektorat zu machen.

Ein wenig später überbrachte mir ein Bote des Madrun die Nachricht, dass es Madrun gelungen war
eine fränkische Armee in den Hinterhalt zu locken. Die Franken hatten nämlich versucht sich durch die Wälder in unser Reich zu schleichen, nur gingen sie dabei direkt in die Falle.




Unbemerkt konnte Madrun die Feinde umzingeln.


Von beiden Seiten her wurden die Franken aufgerieben.



Viele Franken versuchten zu fliehen, doch die meisten wurden von den Reitern im Wald erschlagen.



Doch war der Weg nach Durocortorum nicht frei. Ein fränkischer Hauptmann war so dreist sich Madrun in den Weg zu stellen.





Zwar war die Armee der Franken ansehnlich, doch waren wir die besseren Kämpfer.



Mit gezielten Kavallerieangriffen waren die Franken dann doch recht schnell besiegt.






Nun war der Weg nach Durocortorum frei, doch ging Madrun noch einmal nach Samarobriva zurück, um die Verluste auszugleichen.



Doch dann geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte. Die Weströmer, die so lange unsere Verbündeten waren, hatten uns betrogen. Sie versperrten den Hafen von Arelate. Ich ließ sofort einen Boten zum König schicken, um ihn diese frevelhafte Tat zu melden.



Ein wenig später wurden wir mit diplomatischen Informationen überschwemmt.


Währenddessen machte sich der ehrgeizige General Enestinus Castus auf den Weg nach Spanien. Etwas südlich der Pyrenäen befand sich die Stadt Tarraco. Diese wurde von einem ehemaligen Stadthalter beherrscht, der sich selbständig gemacht hatte.



Der Weg über einen Pass wurde ihm von einer Horde Einheimischer versperrt.




Doch für diese Frechheit wurden sie mit dem Tod bestraft.


Nachdem Madrun sein Heer in Samarobriva wieder vervollständigen konnte, erreichte er schließlich
Durocortorum. Die Stadt hatte eine recht starke Garnison und kein Geringerer als der König der Farnken, Chlodio, selbst würde sich ihm entgegenstellen. Bis her zeigte sich die feige Königsfamilie nie auf dem Schlachtfeld. Sie schicken lieber immer ihre unerfahrenen Hauptmänner in den Krieg, die Folge waren ausschließlich Niederlagen. Diesmal gab es kein Entkommen für den König.



Schon bald strömten unsere Soldaten in die Stadt.



Erst sah es so aus, als würde der Widerstand der Franken nur gering sein.



Doch in der engen Straße wurde der Vormarsch unserer Truppen gestoppt.



Der König selbst kämpfte an vorderster Front und seine Leibgarde waren die besten Krieger des Frankenreiches. Mit ihren großen und scharfen Äxten fügten sie uns herbe Verluste zu, aber zurückweichen wollten sie trotz unserer Zahl nicht. Fernkämpfer hinter Leibgarde schwächten uns
zusätzlich.



Unsere Kavallerie nahm einen anderen Weg und überwältigte die Feinde auf dem Platz.


Schließlich wurde Chlodio von hinten durchbohrt. Damit brach der Widerstand in der Gasse zusammen.



Schließlich kam die Kavallerie von hinten und die Stadt war nun unser.



Damit war die macht der Franken gebrochen. Zwar waren sie noch nicht vollständig besiegt, aber erholt haben sie sich von dieser Niederlage nicht.



Kurz darauf wurde uns ein Angebot von den Hunnen gemacht. Sie wollten sich mit uns Verbünden und einen so starken Bündnispartner konnten wir gut gebrauchen angesichts so vieler Feinde.




Jedoch war damit die Gefahr für unser Reich nicht verschwunden. Es würde sich noch zeigen, was die Weströmer vorhatten.

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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