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 "Invasio Barbarorum - Beginn eines neuen Zeitalters"
Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

30.12.2007 23:10
RE: Kapitel 5 - Untergang eines Imperiums antworten

Untergang eines Imperiums


Unser Anführer Vortigern ist von uns gegangen und sein ältester Sohn Vortimer folgte ihm auf dem Thron. Sein jüngerer Bruder Madrun wurde, durch seine Auszeichnungen im Kampf gegen die Franken, als sein Nachfolger bestimmt. Wir hatten unsere Truppen in Samarobriva zusammengezogen, um endlich Herr der Bedrohung durch die Franken zu werden. Während wir unsere Vorbereitungen trafen, erhielten wir Nachrichten aus dem Osten. Die Oströmer und die Lakhmiden befanden sich nun im Krieg. Den Oströmern gelang es aber, mit dem kleinen Rest von Armenien eine Allianz zu formen.

Aber schon wenig später unterwarfen sich die Lakhmiden dem Kaiser des Ostens. Sie wurden Protektorat des Ostreiches. Auch die Hunnen verbündeten sich mit den Lakhmiden. Daraus folgte, dass das Reich der Sassaniden politisch isoliert wurde, den die Hephthaliten waren schon lange Bündnispartner der Oströmer und hatten den Sassaniden im fernen Osten schwere Verluste zu gefügt.

Etwa zur selben Zeit schlug ein alter Feind wieder zu. Es waren die Sachsen, die neben den Hunnen die dominierende Macht in Germanien waren. Mit Booten landete eine Streitmacht vor Venta Incenorum. In näherer Umgebung standen uns nur wenige Truppen zur Verfügung, da wir in Gallien schon genug Schwierigkeiten hatten.




Doch unterschätzen die Sachsen unseren kleinen, aber schlagkräftigen Kavallerieverband. Ihre
Armee wurde nach und nach zerrieben.


Als die Nachricht vom Sieg über die Sachsen in Samarobriva eintraf, hatte Madrun seine Strategie
für den nächsten Schlag gegen die Franken erläutert. Das Ziel sollte die Stadt Durocortorum sein.
Während Madrun und Vortimer von Norden her den Angriff starten würden, sollte ich mit einem
großen Heeresverband von Avaricum, von Südwest her, auf die Stadt Durocortorum marschieren.
Allerdings merkten die Franken bald, was wir vor hatten. Während Vortimer durch Räuber und
Söldner in den Wäldern nördlich von Durocortorum aufgehalten wurde, attackierte ein großer
fränkischer Heeresverband Madrun.




Die Franken stellten sich auf einem Hügel auf, der leicht bewaldet war.



Von der Linkenflanke her, fiel unserer Reiter über die Franken. Doch die Franken waren zäh.Die Elite-Infanterie hielt sich erstaunlich lange und fügte Madrun doch einige empfindliche
Verluste zu.


Doch schließlich war der Sieg erreicht.

Da Madrun und Vortimer, geschwächt von der Schlacht, neue Truppen aus Hatomagus und Samarobriva rekrutieren mussten und sich dorthin vorerst zurückziehen mussten, war ein Angriff von Avaricum auf Durocortorum unmöglich, außer man wollte in den Untergang marschieren. Was sollte nun geschehen? Die ewigen Kämpfe mit den Franken verschlangen große Teile der Staatskasse, sodass der wirtschaftliche Aufbau Galliens vollends zum Erliegen kam und erneut
ballte sich die Macht der Franken.

Ich ließ durch einen Boten einen riskanten Plan an König Vortimer überbringen. Dieser sah einenFeldzug gen Süden vor, wo immer noch die Reste des Imperium Constantini waren. Das Gebiet konnten wir gut gebrauchen, versprach es doch neue Steuereinnahmen. Vortimer gefiel dieser Plan
jedoch nicht, machte er sich doch Sorgen über das mögliche Scheitern eines solchen Feldzuges.Er machte sich auch Sorgen, dass die Franken diese Situation ausnutzen würden, wenn ich mit meiner Legion im Süden beschäftigt wäre. So überbrachte mir ein Bote die Antwort des Königs.
Mein Vorschlag wurde abgelehnt.

Wenig später jedoch kam erneut ein Bote nach Avaricum. Der König hatte seine Meinung bezüglich des Feldzuges geändert. Dies war jedoch nicht ohne Grund geschehen. Es war der Bruder des Königs, Madrun, gewesen, der die Vorteile dieses Feldzuges ihm nahe legte. Wir hatten neue Einnahme Quellen bitter nötig. Zudem hatte Madrun großes Vertrauen in meine Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld. Er wies auf meine Siege bei der ersten Frankeninvasion vor Hatomagus und Condata mit Enestinus Castus hin. Schließlich hatte er persönlich meine Fähigkeiten bei der zweiten Frankeninvasion vor Hatomagus gesehen. Der Weg für den Feldzug im Süden war nun frei.

Mit einem großen Heeresverband überquerte ich den Fluss östlich von Avaricum. Das andere Ufer war fränkisches Gebiet, aber um einen schnellen Erfolg und die bitter nötigen Einnahmequellen zu bekommen, war dies notwendig. Sonst hätte ich einen großen Umweg über die Berge im Süden
nehmen müssen. Wir wollten allerdings auch so schnell wie möglich durch das Gebiet der Franken ziehen, um nicht noch weiteren Unmut der Franken auf uns zuziehen.

Aber schon dieser kurze Aufenthalt weckte großen, sehr großen Unmut bei den Franken. Eine große Armee begann mit der Verfolgung von Durocortorum aus. Kurz vor der Grenze holten uns die Franken ein. Ob die Franken unseren Plan durchschaut hatten, ob sie einfach nur empört über die Grenzverletzung waren oder ob sie es gar aus “Solidarität“ zu ihren alten Verbündeten machten,
blieb im Dunkeln der Geschichte.






Die Franken kamen strategisch günstig vom Berg runter, doch konnte ich durch geschickte Manöver die höhere Position einnehmen. Nach und nach wurden die Franken von unseren
gut ausgerüsteten Soldaten überwältigt. Durch diesen Sieg hatten wir eigentlich nur gewonnen, denn nun waren die Franken auch noch vor Durocortorum geschwächt und Madrun bereitete seine Feldzug gegen Durocortorum vor.



Bald durchquerte die Nachricht von irgendeinem christlichen Konzil unser Reich. Wir Romano-Briten können wenig mit dem Christentum anfangen und vertrauen den alten Göttern, die Rom einst so groß werden ließen.


Vor Lugdunum trafen wir auf die letzte große Armee des Imperium Constantinis. Um den Untergang zu vermeiden kam der Kaiser persönlich dieser Armee mit der Garnison Lugdunums zur Hilfe.



Die Truppen des Imperiums standen günstig auf dem Berghang und konnten diese Position auch behaupten. Allerdings war die Stadtgarnison weit weg von der Hauptstreitmacht. So kam es zu heftigen Kämpfen zwischen den Fußsoldaten. Die Kavallerie des Feindes, hauptsächlich Plänkler,
war schnell aufgerieben.



Unsere Kavallerie gelang so hinter unserem Feind und konnte so den Feind niederreiten.



Der General verdrückte sich so schnell es ging.

Nun konnte man die Größe des Kaisers bewundern. Er floh, als er die große Armee vernichtet vor sich sah. Doch konnten unsere Reiter einige einholen und erschlagen.


Dieser Sieg markierte den endgültigen Verlauf in den Untergang.



Uns gelang es einen Adler zu erbeuten und ich ließ ihn nach Avaricum bringen. Welch eine Schande für einen römischen General oder Kaiser.

Kurz darauf kam ein Bote von Madrun bei mir an. Dieser berichtete mir, dass die Burgunder und Franken die Waffen ruhen lassen wollen. Es war kein gutes Zeichen für unsere Nation.


Sogleich begann wir mit der Belagerung von Lugdunum.



Schon bald erhielt die Mauer eine Bresche.



Auch die Türme taten ihren Dienst und nach kurzem Kampf waren die Mauern besetzt.



Der Kaiser versuchte alles, doch konnte er letztlich der Übermacht nicht standhalten.


Lugdunum war gefallen.



Zwar war der Kaiser Tod und Lugdunum erobert, doch hielt sich in Arelate noch der letzte Erbe des Imperium Constantini. Aber nach kurzer Zeit gab auch er auf. Höchstwahrscheinlich nahm er die Stadtkasse und verdrückte sich nach Rom, um dort seine letzten Tage in Ruhe zu verbringen. In Arelate rissen sich lokale Großgrundbesitzer die Macht an sich, einen Zustand, den ich bald schon ändern will.

Auf den Weg nach Arelate erreichten mich die neusten politischen Ereignisse. Die Sachsen hatten sich nun mit den Franken verbündet und stellen nun im Nordosten unseres Reiches einen bedeutenden Machtfaktor da. Seltsamerweise erklärten die Burgunder dem Imperium Constantini
einen Waffenstillstand, obwohl es nicht mehr existierte. Wahrscheinlich eine Nachricht, die zu spät
ihr Ziel erreichte.



In Britannien versuchten die Sachsen erneut Venta Incenorum zu erobern.



Doch sie waren erneut nicht in der Lage gewesen der Kavallerie stand zu halten.


Des weiteren meldete sich das oströmische Reich und vereinbarte mit uns Handelsrechte. Dies würde ihren Kampf gegen die Sassaniden sicherlich unterstützen.



Schließlich erreichten wir Arelate.


Die Mauer war schwierig einzunehmen, da der Feind sie erbittert verteidigte. Außerdem bestand die Feindesmacht aus vielen Elite-Söldnern aus der Region, die fähig waren, wie die Legionen Roms zu kämpfen.


Nachdem die Mauer überwunden war, ging das Schlachten auf dem Platz weiter.



Schließlich wurde der lokale Machthaber mit einem Schwert durchbohrt und fiel von seinem Pferd ins Schlachtgetümmel.


Diesmal war der Sieg mit doch beträchtlichen Verlusten gewonnen worden.




Südgallien war nun unser, doch war der Krieg im Nordosten noch lange nicht gewonnen. Wer würde den Krieg letztendlich für sich entscheiden?

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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