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 "Invasio Barbarorum - Beginn eines neuen Zeitalters"
Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

27.12.2007 21:01
RE: Kapitel 4 - Ende einer Ära antworten

Ende einer Ära


Die Macht der Franken konnte nicht durch unsere defensive Haltung gebrochen werden. Außer eine andere Macht würde sich ihrer annehmen, doch darauf wollte keiner warten. Ein Angriff von Samarobriva aus war schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Dort ballte sich die Macht der Franken regelrecht und auch die Burgunder trieben in der Nähe ihr Unwesen. Das einzige Ziel, das noch gute Aussichten auf Erfolg versprach, war Avaricum. Zwar besaß Avaricum eine große Mauer
aus Stein, sowie eine ziemlich große Garnison, doch waren die Franken im Norden noch schwieriger zu schlagen. Zwar hatten mein Sohn Madrun und General Cunedda Septimus die Franken mehrmals erfolgreich vertrieben, doch wuchs der Druck durch die Franken immer weiter an. Avaricum musste fallen!

Der Angriff sollte von Burdigala erfolgen. Dort sammelt ich den größten Teil der Garnison und marschierte in Richtung Avaricum. Auf den Weg dorthin warb ich so viele gute Söldner
an, wie es nur möglich war. Auf halbem Weg stieß Vercassivellaunos mit einigen Verbänden schwerer Infanterie zu mir und wir formten eine schlagkräftige Legion daraus.

Fast angekommen wurde mir mal wieder die Nachricht überbracht, dass die Vandalen erneut dem Westreich den Krieg erklärt hatten. Warum sie nicht gleich im Kriegszustand blieben, war mir schleierhaft.

Ein weiterer Bote überbrachte mir die Nachricht, dass die Burgunder das Gebiet um Avaricum verlassen hatten.





Schon kurz nach Beginn der Belagerung wurden Türme für den Sturm auf die Mauer gebaut. Auch wurde eine geeignete Stelle zum Untergraben der Mauer gesucht und schließlich gefunden.



Die feindlichen Schützen versuchten alles, um den Bau des Tunnels zu verhindern.


Doch scheiterten sie und die Mauer zerbrach. Der Weg war nun frei für die Kavallerie.



Schon bald hatten auch die Türme die Mauer erreicht. Zum Erstauen schossen unsere Türme genauso wie ihre auf die Soldaten. Unsere Ingenieure hatten kleine Skorpione oben in die Türme eingebaut. So schwächten sie die Besatzung der Mauer sehr. Nach kurzem Kampf war die Mauer
bezwungen.




Die Kavallerie und die Bogenschützen überwältigten die Einheiten hinter der Mauer spielend.



Auf dem Weg zum Platz kam es zu kleineren Kämpfen mit fränkischen Axtkämpfern.



Auf dem Platz stellten sich uns die letzten Franken. Es waren ihre Reiter. Sie hielten unserem massiven Angriff nicht stand.


Schließlich wurde ihr General erschlagen und wurde unter den Hufen unserer Reiter eingestampft in den Fels.



Unser Sieg war erreicht. Die Nachricht gelang schnell an den fränkischen Königshof und wie Barbaren nun mal sind war ihr erster Gedanke die Rache.


Die Rache erschien auch schon bald in Form von gewaltigen Truppenverbänden. Ihr Ziel war erneut Hatomagus, in der sich Madrun aufhielt. Ohne Hilfe von Außen würde die Stadt fallen.



Cunedda Septimus rüstete ein Heer in Samarobriva auf, währende ich mich von Avaricum nach Norden aufmachte. Vercassivellaunos blieb zum Schutz von Avaricum zurück. Auch mein Sohn Vortimer machte sich mit einer kleinen Truppe aus Condata auf den Weg nach Hatomagus. Die Stadt durfte auf keinen Fall in die Hände der Franken fallen.

Auf dem Weg nach Norden kam erneut die Nachricht über die kriegerischen Auseinandersetzungen in Spanien. Ich bat unsere Verbündeten uns nicht mehr damit zu belästigen, ob sie dies auch tun werden ist sehr fraglich.



Bald kamen interessanterer Neuigkeiten zu uns. Der lange Krieg zwischen Oströmer und Sassaniden wurde durch Westrom beendet. Wie lange dies so halten würde, das war sehr ungewiss.




Da die Franken einen direkten Angriff auf die Stadt vermieden, konnten wir alle rechtzeitig nach Hatomagus gelangen. Die Franken wollten uns wohl in der Stadt verhungern lassen und so die Stadt ohne Verluste einnehmen. Was auch erstaunlich war, war die Sache, dass ein kleiner Teil der Franken abgezogen war.


Der Verband der Franken lagerte in einem kleinen Wald vor uns. Hinter mir auf dem Hügel war Madrun mit seinem Heer erschienen. Von der Linkenflanken her kamen Vortimer und Cunedda Septimus. Hinter dem Wald tauchte der zweite Verband der Franken auf.


Sofort marschierten wir in den Wald, um den ersten Verband vor Eintreffen des Zweiten zu vernichten.


Durch geschickte Kavallerieangriffen und Cunedda Septimus, der von der Seite seinen Angriff startete, war der erste Verband schnell überwunden.



Auch der Hauptmann hielt nicht lange durch. Überhaupt setzten die Franken selten ihre großen Generäle uns entgegen.



Die letzten Franken im Wald dachten nur noch an eine Sache, die Flucht.



Als dies der zweiten Verband sah, überwältigte sie die Furcht und sie flohen so schnell, wie die Füße es zu ließen.



Vielen gelang die Flucht.......


......die anderen wurden von den Reitern erschlagen.



Durch diesen Sieg hatten die Franken enorm an Stärke einbüßen müssen.


Auf dem Weg nach Avaricum, von wo aus ich den nächsten Schlag gegen die Franken plante, erhielt ich viele interessant Nachrichten. Darunter auch, dass der Frieden zwischen Ostrom und den Sassaniden ein Ende fand.








Allerdings merkte ich, wie mich meine Kräfte auf den Weg nach Avaricum verließen. Die vielen Anstrengung waren nicht spurlos an mir vorbei gegangen und mein Körper war nun alt.

................





Der König der Romano-Briten ist nun tot. Er hatte Britannien vor den barbarischen Horden gerettet, als die Römer die Insel verlassen hatten. Unter seiner Herrschaft wurde Britannien vereinigt, was selbst den Römern misslang. Er führte das romano-britische Volk in ein neues Zeitalter, in dem die Romano-Briten über ihr Schicksal selbst entscheiden.

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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