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 "Invasio Barbarorum - Beginn eines neuen Zeitalters"
Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

23.12.2007 17:31
RE: Kapitel 3 - Angriff der Franken antworten

Angriff der Franken



Die Situation entwickelte sich immer ungünstiger für uns. Die Franken marschierten mit immer mehr Truppen in Richtung unserer Grenzen, doch wagten sie noch keinen Vorstoß.



Währenddessen überbrachten uns unsere Verbündeten, die Weströmer, die Nachricht, dass die Vandalen bereit waren, die Waffen ruhen zu lassen. Doch nach einem halben Jahrgriffen die Vandalen erneut zu den Waffen.



Wenigstens konnten die Weströmer den Krieg mit Alemannen beenden, doch meinten die abscheulichen Hunnen ihnen den Krieg zu erklären.



Die bedeutendste Tat unser Verbündeten war der große Sieg vor Arelate. Damit war das Imperium Consantini innerlich zerfallen und konnte keiner bedeutenden Macht mehr standhalten, auch wenn sie noch immer den Ganzen Süden Galliens beherrschten.

Dies Bewegte mich und meinen treuen Gefährten, Caratacus Sanctus, das Imperium Constantini endgültig zu vernichten. Das Ziel war Burdigala. Wie zu erwarten war, war die Carnison Burdigalas schwach. Dies zeugte vom starken inneren Zerfall des Imperium Constantinis. Zwar versuchte
der Hauptmann alles, um die Stadt zu halten, doch waren seine qualitativ und quantitativ unterlegenden Soldaten nicht in der Lage unseren Vorstoß abzuwehren.







Doch entstanden mit der Eroberung von Burdigala Probleme für uns. Vom Imperium Constantini war keine Gegenmaßnahme zu erwarten und der kleine Haufen, der eigentlich zur Unterstützung der Garnison kam, zog sich feige in die tiefen Wälder Galliens zurück in Richtung Lugdunum.





Doch ihr Rückzug wurde von der neuen Bedrohung aufgehalten, die Burgunder. Der ganze germanische Stamm stand nun vor unseren Toren, was sehr beunruhigend war. Deshalb verstärkte ich die Garnison drastisch, man kann ja nicht wissen, wann sie gegen unsere Mauern stürmen werden.

Ein weiteres Problem stellten erneut die Christen da. Sie ließen sich diesmal nicht bändigen. Ihre Zahl wollte einfach nicht abnehmen, selbst durch den Bau der Tempel unserer
Götter ließen sie sich vorerst überhaupt nicht bekehren.



Das, was lange schon befürchtet wurde, geschah nun. Die Franken übertraten die Grenzen und waren bereit uns aus Gallien fort zu jagen. Sie mobilisierten zwei große Truppenverbände.



Ihr vorgehen war dabei nicht typisch für Barbaren. Zu dem muss gesagt werden, dass wir noch nicht die nötige Stärke besaßen, um erfolgreich ins Reich der Franken einzufallen. Doch verteidigen konnten wir unsere Städte gut. Die Mauern waren dick. Ein weiterer Vorteil schien, dass die Franken mit einem großen Verband von Osten her einfielen. Dort waren unsere stärksten Truppenverbände. Doch waren die Franken nicht ohne einen Plan in unser Reich eingedrungen.
In den Wäldern nahe Avaricums hielt sich der zweite Verband versteckt. Dieser griff nun Condata an, die Stadt mit der kleinsten Garnison. Der erste Verband marschierte zudem an Samarobriva vor bei und begann mit der Belagerung von Hatomagus. Von mir konnte Condata keine Unterstützung erwarten, da der Weg nach Norden durch die Burgunder versperrt war.



Enestius Castus eilte von Samarobriva mit einer kleinen Truppe Cunedda Septimus zur Hilfe.



Die Franken stellten sich an den Rand eines kleinen Waldes auf und erwarteten unseren Angriff.



Der General der Franken ritt allein durch den Wald und wollte so unserer Infanterie in den Rücken fallen. Unsere mächtigen Reiter fingen ihn aber ab, umzingelten ihn und überwältigten ihn.



Wir hatten zwar die bessere Kavallerie, aber unsere kleine Truppe Infanterie würde auf Dauer den Franken unterliegen. Doch ein massiver Kavallerieangriff an der rechten Flanke versetzte die Franken in eine Massenpanik.




So viele Franken wie möglich wurden von uns auf deren Flucht erschlagen, der Sieg war unser.




Nun gehörten auch die Ostgothen zur Allianz des Imperium Constantini. Etwa zur gleichen Zeit zog eine Horde der Alemannen über die Alpen und es entstand ein blutiger Krieg zwischen ihnen und dem Westreich. Natürlich schlossen die Vandalen mal wieder einen Waffenstillstand mit dem Westreich, lange halten würde der Frieden sicherlich wieder nicht.



Nun war es an der Zeit die Franken vor Condata zu vernichten. Zahlenmäßig waren die Franken im Vorteil.



Die Franken wurden von uns eingeschlossen, von der einen Seite von Enestius Castus und Cunedda Septimus mit starker Kavallerie. Von der anderen Seite eilte die Stadtgarnison herbei, die hauptsächlich aus schwerer Infanterie bestand.



Zuerst wurde die feindliche Kavallerie aufgerieben. Der Großteil dieser versuchte die Stadtgarnison
zu überrennen.



Doch ritt unsere Kavallerie am fränkischen Fußvolk vorbei und vernichtete sie.



Als die Franken sahen, dass ihre Kavallerie vernichtet war, bildeten sie den Schiltron, dieser hielt aber unserer schweren Infanterie nicht stand.



Wir hatten den Franken bewiesen, dass sie mit uns kein leichtes Spiel hatten, aber die Franken hatten ihre Kraft dadurch noch lange nicht verloren, sie schienen sogar noch mächtiger zu werden. Schließlich waren da ja auch noch die Burgunder, diese bewegten sich jetzt aber nach Norden.




Das Imperium Constantini erweiterte die Allianz mit einem neuen Mitglied, den Hunnen. Diese wurden im Osten immer mächtiger. Die andere Nachricht hatten wir bereits erwartet.



Da die Burgunder nach Norden gezogen waren, hatte Caratacus Sanctus die Idee, die Stadt Narbo im Süden zu erobern. Die Stadt war noch immer unter der Herrschaft des Imperium Constantinis.Ich riet ihm davon ab, doch er stellte eine kleine Truppe zusammen und wollte los ziehen.
Schließlich ließ ich meinen alten Freund gewähren. Vor der Stadt Narbo erwartete Caratacus Sanctus allerdings ein großer Söldnerverband. Dieser stammte wohl noch aus besseren Zeiten des Imperiums. Er stellte keine Gefahr da für das romano-britische Volk, allerdings für die kleine
Truppe von Sanctus schon und die Garnison von Narbo eilte zu den Söldnern, um sie zu unterstützen.



Die Stadtgarnison stellte sich als erstes Caratacus Sanctus, ohne auf die Söldner zu warten. Dies war ein großer Fehler.



Allein die Kavallerie von Sanctus reichte aus, um die Stadtgarnison zu vernichten. Die Infanterie
kam kaum zum Einsatz.



Söldner stellten allerdings ein ernstes Problem da. Nicht nur das unsere Infanterie unterlag, sondern den Söldner stand auch starke Kavallerie zur Verfügung. Die Infanterie von Sanctus war schnell überwältigt, sodass die Kavallerie in den Nahkampf gehen musste.




Doch schließlich konnte die Kavallerie die Feinde überwältigen und den Sieg erringen.




Dem General gelang allerdings die Flucht nach Narbo.







Dann ereilte uns eine gute Nachricht. Die Burgunder waren weiter gezogen und zwar ins Reich der Franken. Sie lieferten sich vor Avaricum eine Schlacht mit den Franken. Allerdings konnten die Franken die Burgunder erfolgreich abwehren.



Bald darauf traf eine weitere Nachricht bei uns ein. Dies stieß allerdings auf taube Ohren. Die Verhandlungen mit den Vandalen waren überflüssig aus unserer Sicht.




Nach der siegreichen Schlacht gegen die Söldner war der Fall von Narbo nur noch eine Frage der Zeit.




Nach einem kleinen Geplänkel auf dem Platz war es dann auch schon vorbei. Narbo war nun unter romano-britischer Hand.


Doch noch war der Kampf um die Herrschaft in Gallien nicht beendet. Die Franken marschierten erneut bei uns ein. Sie hatten aber etwas dazu gelernt. Die beiden Armeen waren nun deutlich größer, als die Vorigen. Auch hatten die Sachsen den Rhein übertreten und erschienen in unserer Nähe. Die Burgunder waren auch nicht zu unterschätzen.

Er würde in Zukunft die Geschicke von Gallien bestimmen?

[ Editiert von Hattusili am 27.12.07 14:38 ]

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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