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 "Invasio Barbarorum - Beginn eines neuen Zeitalters"
Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

25.11.2007 18:17
RE: Kapitel 2 - Invasion antworten

Invasion

Beginn der Invasion:

Das erste Ziel war Condata. Condata war eine sehr große Stadt mit einer dicken Steinmauer, die sehr schwierig zu überwinden war. Doch Dank sei Jupiter, denn die Garnison war für eine so großen Stadt wirklich lächerlich klein. Die Mauern waren schnell besetzt und das Geplänkel auf den großen Platz vor dem Regierungsgebäude war auch nicht der Rede wert.








Was allerdings ein größeres Problem war, war die große Abneigung der Bevölkerung Condatas gegen uns. Über 95% der Bevölkerung waren Christen und diese würden uns als „Götzenanbeter“ niemals als ihre Herren akzeptieren. Der erste Schritt war deshalb eine Dezimierung der Bevölkerung, die durch Plünderung Geld in die Staatskasse brachte. Dann mussten die Kirchen den Tempeln und Schreinen unserer Götter weichen. Langsam beruhigte sich die Lage, auch Dank der Gebäude zur Unterhaltung der Bewohner.




Bald darauf erhielt ich eine Nachricht von einem Boten. Das Imperium Constatini hatte eine Allianz mit den Vandalen geschlossen, die über einen Großteil Spaniens herrschten. Jedoch ging zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr von den Vandalen aus, einfach weil sie zu weit weg waren.

Während dieser Zeit war der erfahrende General Madrun mit meinem Sohn Vortimer und dem General Enestimer Castus von Britannien aus vor der Stadt Hatomagus gelandet. In Hatomagnus herrschten ähnliche Bedingungen vor, wie in Condata. Die Eroberung war schnell und effizient.






Nach dem Verlust einer weiteren Stadt boten uns die Herrscher per Diplomat des Imperium Constantini einen Waffenstillstand an. Es gab jedoch keinen Grund dem Waffenstillstand zu zustimmen. Schließlich war uns die Lage in Gallien nicht unbekannt. Die mächtigen Franken
waren schon tief ins Herz Galliens vorgedrungen, ohne wirklich auf den Widerstand des Imperiums zu stoßen.


Mit den Franken ließ sich da schon besser verhandeln und wir nahmen ihr Angebot an.


Die Allianz:



Da die Feinde des Weströmischen Reiches, die Vandalen, sich mit den anderen Feinden in Gallien, dem Imperium Constantini, verbündet hatten, bot uns der Kaiser des Westteils ein Bündnis gegen die beiden an. Dieses wurde von uns angenommen.


Was dem Imperium Constantini an militärischen Mitteln fehlte, wollten sie scheinbar durch die Diplomatie ausgleichen. Dies gelang ihnen erstaunlich gut. Nicht das sie nur den Krieg mit ihren Erzfeinden, den Franken, beendeten, sondern sie schlossen ein Bündnis mit den Westgoten, die dem Westreich im Norden Italiens Probleme bereiteten und sich sogar dort festgesetzet hatten.
Allerdings erfuhren wir von unseren Verbündeten, dass sie in Italien langsam aber sicher Herr derLage über die Westgoten wurden und in Spanien konnten die Vandalen erfolgreich abgewehrt werden.



Doch bald schien die Sache sehr merkwürdig zu werden. Die Franken schlossen ausgerechnet mit dem Imperium ein Bündnis. Sie waren es auch, die eigentlich für den Waffenstillstand mit dem Imperium gesorgt hatten. Dies ließ schon auf ihre zukünftigen Aktionen schließen und die schienen uns nicht sehr freundlich.


Die nächste Stadt, die Madrun erobern wollte, war Samarobriva. Diese Stadt war zwar etwas kleiner, als die beiden Vorgänger, doch war die Mauer ebenso dick. Außerdem war die Garnison
diesmal sehr groß, sodass Madrun auf Söldner zu Sicherheit zurückgriff.



Vor allem waren die Fernkampfeinheiten auf der Mauer ein Problem für den unseren Belagerungsturm.


Die Durchschlagskraft der Bucellarii war erstaunlich. Der erste Versuch sich der Mauer zu nähren scheiterte, selbst die Elite-Söldner erlitten später einige Verluste.


Der aufziehende Nebel schien kein gutes Zeichen der Götter zu sein und Madrun wusste, dass es hohe Verluste geben würde.


Endlich war der Turm an seinem Platz. Der Sturm auf die Mauer hatten begonnen, doch wichen die Feinde nicht zurück und es entwickelte sich zu einem Blutbad auf der Mauer. Letztlich gingen die Romano-Briten als Sieger hervor und konnten das Tor besetzen.


Etwa zur gleichen wurde hart in der Bresche der Mauer gekämpft, die durch einen Tunnel hervorgebracht wurde. Doch die Feinde machten auch hier keine Anzeichen zu weichen. Sie kämpften mutig und als es aussah, als würden sie dennoch unterliegen, stürzte sich ihr General mutig ins Gefecht. Das Blatt schien sich zu wenden, bis Madrun selbst in den Kampf eingriff und die Feinde zurückdrängte.


Schließlich fiel der feindliche General und die Mauer war überwunden. Die letzten Feinde auf dem Platz hatten nicht mehr die Kraft sich lange zuhalten, aber die Verluste waren auch bei den Romano-Briten hoch.


Durch die hohen Verluste, die aber teilweise durch die Bevölkerung Samarobrivas ausgeglichen werden konnten, war die Expansion für eine Weile unterbrochen. Zudem waren die Berichte der Spione aus dem fränkischen Gebiet beunruhigend. Die Franken schienen wie wild neue Truppen aufzustellen. Teilweise waren ganze Heere so große wie unsere ganzen Truppenverbände in Gallien. Mit ihnen war also nicht zu spaßen und sie standen schon bereit zum Angriff an unseren
Grenzen.


Als wäre dies noch nicht genug, kam die Nachricht, dass das Imperium Constantini nun auch noch mit den Sachsen verbündet waren. Deren Schiffe tauchten verdächtig oft vor Eburacum auf.


Welche Züge würde diese Allianz in Zukunft vornehmen?

[ Editiert von Hattusili am 17.12.07 16:55 ]

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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