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 "Invasio Barbarorum - Beginn eines neuen Zeitalters"
Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

11.11.2007 19:03
RE: Prolog - Teil 2 antworten

Kampf um die Vorherrschaft


Die Schlacht bei Stonehenge:

Da mehrere Personen Anspruch auf die Herrschaft der ehemaligen römischen Provinz Britannia
hatten, war es unausweichlich, dass dieser Konflikt friedlich gelöst werden würde, vor allem da keine bereit war die Macht mit anderen zu teilen. Auch ich war nicht bereit meine Macht auch nur ansatzweise zu teilen. Vielleicht lag es auch ein wenig daran, dass ich in der Vergangenheit mit meinen beiden jetzigen Kontrahenten so machen Konflikt ausgetragen hatte.

Die Einigung des romano-britischen Volkes musste jedoch sehr bald erfolgen, andernfalls würde eine große Schwäche daraus folgen, was unseren äußeren Feinden mehr als nur gefallen würde.

Zu erst wollte ich Aurelius Castus vom Angesicht Britanniens fegen. Dieser hatte des öfteren mit kläglichen militärischen Aktionen versucht meine Herrschaft zu beenden. Jedoch fand er nie wirklich Unterstützung beim Volk, sodass seine Heere nicht sonderlich groß waren. Allerdings war es bei mir nicht so viel anders. Ein großer Teil des Volkes misstraute mir, weshalb ich nur sehr vorsichtig vorgehen konnte. Es gelang mir dann aber doch eine verhältnismäßig große
Anzahl Soldaten unter meinem Kommando zusammen zu ziehen. Es waren zwar zu einem großen Teil nur Bauern mit einfachen Waffen und kaum Ausbildung, doch konnte Aurelius Castus unmöglich auf Besseres zurückgreifen. Diesmal drangen wir aber ins Reich der Feinde ein.

Aurelius Castus stellte sich mir auf einer recht ebenen Landschaft nahe einem Bau, der aus massiven Steinen errichtet wurde. Keinem war mehr die Bedeutung dieses Baus bekannt, aber das war nun von geringerer Bedeutung.





Was allerdings erstaunlich war, war die Tatsache, dass es Aurelius Castus gelungen war eine von der Anzahl mir ebenwürdige Armee aufzustellen.





Allerdings ließ seine Fähigkeit als Heerführer doch sehr zu wünschen übrig. Er geriet an meiner rechten Flanke zwischen meine Kavallerie, wurde dort umzingelt und fiel auch noch als einer der Ersten.



Dies erschütterte den Kampfgeist seiner Soldaten, die bald darauf die Flucht ergriffen.



Damit war ein Konkurrent ausgeschaltet und die beiden Reiche ließen sich ohne weiteren Widerstand vereinen. Auch das Vertrauen der Bevölkerung in meine Führungsqualitäten stieg nach meinem Sieg stark an, doch ein Fehltritt könnte dies schnell wieder zerstören.





Invasion der Pikten:

Kurz nach meinem Eintreffen in Londinium, von wo aus ich meine Pläne entwickeln wollte, um
Lugotorix zu schlagen, erhielt ich von einem meiner Spionen, die in Lugotorix Reich Informationen sammelten, eine erschütternde Nachricht. Unter dem General Alpin sind waren die Pikten in das Reich des Lugotorix eingedrungen. Die Pikten wollten scheinbar nach dem Abzug der Römer die Macht der Romano-Briten herausfordern. Lugotorix sammelte alle ihm verfügbaren und treuen Truppen um sich und trat den Pikten gegenüber, dabei wurden sie von meinem Spion verfolgt, sodass er das Gesehen aus nächster Nähe beobachten konnte. Zwar war das Heer der Pikten um einiges kleiner als das von Lugotorix, doch handelte es sich um Elite-Truppen
der Pikten, während Lugotorix teilweise auf einfache Bauern zurückgreifen musste. Allerdings besaß Lugotorix einen kleinen Verband aus starken Kavalleristen.





Lugotorix war kein besonders guter Stratege. Schon zu Beginn opferte er sinnlos seine gute Kavallerie, indem sie in die Speerträger der Pikten hinein stürmte.



Es entwickelte sich zu einem waren Bultbad.



Die schwache Infanterie hielt den Pikten trotz Überzahl nicht sehr lange stand.



Schließlich fiel auch Lugotorix!



Aus der Sicht der Pikten erschienen die Romano-Briten nun als leichte Beute. Die Armee von Lugotorix wurde vernichtend geschlagen. Schon bald würden sie auf den Geschmack kommen in unser Land einzudringen und so Britannien unter piktischer Herrschaft zu vereinen, denn auch die
Bevölkerung des Gebietes von Lugotorix leistete keinen Widerstand gegen die Pikten, weil sie diese
nach der großen Niederlage fürchteten und sich alles Unangenehme ersparen wollten.

Die Entscheidung:

Wenige Tage nachdem mir von der Niederlage des Lugotorix berichtet wurde, erhielt ich einige neue unangenehme Informationen von einem Boten. Die Situation war schlimmer als erwartet. Nicht nur das die Bevölkerung nichts gegen die piktischen Besatzer tat, jetzt waren sogar einige
Menschen tatsächlich bereit für sie in den Krieg gegen uns zu ziehen. Ich wusste das unsere Truppen noch von den Kampf mit Aurelius Castus angeschlagen waren und die Verluste konnten noch nicht ausgeglichen werden. Deshalb musste ich mich auf die sächsischen Söldner mit stützen,
was mir überhaupt nicht gefiel. Diese abschäulichen, aber gut ausgerüsteten und starken Barbaren neigten immer dazu Befehle direkt zu missachten. Zudem hatte ich schon einige unangenehme Auseinandersetzungen mit ihnen. Dies war jedoch die einzige Möglichkeit erfolgreich gegen die Pikten zu kämpfen.

Die Pikten sammelten sich südlich von Eburacum. Dort sollte die Entscheidung stattfinden. Die Pikten hatten einen zahlenmäßigen Vorteil. Dafür stand meiner Armee eine deutlich bessere Kavallerie zur Verfügung. Die Pikten waren allgemein schlechte Reiter, aber um dies auszugleichen
hatten sie hauptsächlich Speerträger. Darunter waren sogar schwer Gepanzerte. Doch stand uns dank der Sachsen starke Infanterie zur Verfügung, auch wenn ihre Zahl recht gering war. Bevor die Schlacht begann brachte ich unseren keltischen und römischen Göttern Opfer, um mir ihre Unterstützung in der Schlacht zu sichern. Vor allem brachte ich Jupiter Opfer und vertraute auf seine Macht. Bei einer so entscheidenden Schlacht konnte man es sich nicht leisten bei den Göttern nicht wohlgesonnen zu sein.



Allerdings war die Aufstellung unserer Armee ungünstig. Die dickköpfigen Sachsen standen weit
abseits und machten sich auch nicht ansatzweise die Mühe meinen Truppen zur Hilfe zu kommen.


Folglich war ich gezwungen zu den Sachsen zu gehen. Auf den Weg dorthin versuchten die Pikten jedoch uns mit der leichten Kavallerie in die Flanke zu fallen. Doch wurden sie, als sie sich weit
von den übrigen Pikten entfernt hatten, schnell von unserer schweren Kavallerie überrannt.


Endlich bei den Sachsen angekommen versuchte Alpin dasselbe wie die leichte Kavallerie.



Das Ergebnis war sein rascher Tod.



Als die Sachsen sahen, dass an ihren Flanken die Romano-Briten erfolgreich die Pikten
kämpften, überrannte sie der Neid und sie brachen vorne aus und schlugen auf jeden Pikten ein, der in ihrer Nähe war.



Schließlich wurden die Pikten nach und nach aufgerieben. Wir erlitten im Vergleich zu den Pikten nur geringe Verluste und waren uns sicher, dass die Götter unsere Opfer angenommen hatten.


Nun annektierten wir das ganze Gebiet, was einst Lugotorix gehört hatte. Das romano-britische Volk war nun vereint und erkannte mich als rechtmäßigen Herrscher an. Allerdings war der Fortbestand des romano-britische Volkes noch nicht für immer gesichert.




Deshalb sicherten wir im Norden die Grenze zu den Pikten ab. Sie hatten vielleicht eine Schlacht verloren, doch waren sie dadurch nicht schwächer geworden. Außerdem machten mir die Sachsen sorgen. Jene waren mit ihrem Sold unzufrieden gewesen und es würde mich nicht wunder, wenn sie deswegen einen Aufstand probten.





[ Editiert von Hattusili am 11.11.07 19:08 ]

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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