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 "Renaissance des Reiches aus dem Westen"
Mandelus Offline




Beiträge: 4.651

17.10.2007 18:05
RE: Kapitel VI Thread geschlossen

Kapitel VI
Sicherung in Gallien 382-389 n.Chr.


Nachdem die Befehle für die Heeresreform und die Errichtung des Limes an alle Stadthalter und Kommandeure eingegangen war, begann eine umfangreiche Unstrukturierung in den einzelnen Provinzen. Die Straßen wurden nun von vielen Einheiten bevölkert, welche zu ihrem neuen Einsatzort aufbrachen.
In Londinium, Avaricum, Carthago Nova und Bavium wurde mit der Rekrutierung von weiteren 1. Kohorten begonnen, in anderen Provinzen wurden fehlende Hilfstruppen und Legionäre rekrutiert. Der zuständige Prälat Aminius Wledix versuchte hier eine Ordnmung in die Rekrutierung zu bekommen, damit hier nach Plan in größtmöglicher Eile die Einheiten geordnet und zielgerecht aufgestellt wurden.

Für die Errichtung der notwendigen Forts für den Limes rückten die Stadthalter von Samarobriva, Alesia und Augusta Treverorum aus und ließen an den vorgesehenen Plätzen die Bauten errichten. Zur notdürftigen Besetzung der Forts wurden freie Hilfstruppen zu den Forts beordert und auch neue Söldnereinheiten angeheuert. Die planmäßigen Besatzungen und Garnisonen waren noch bei weitem nicht möglich, um aber vorläufig eine Verteidigungsfähigkeit zu gewährleisten, wurde das „Chaos“ vorerst hingenommen.
Im Laufe der Zeit, wenn die notwendigsten Umstrukturierungen abgeschlossen sind, kann man hier dann die geplanten Besatzungen und Garnisonen noch immer herstellen.

Ein Dorn im Auge von Konstantin waren die Sarmaten in Burdigala! Wir beobachteten sie genau und schnell stellte sich heraus, daß sie eine weitere Eroberung in Richtung Norden vorhatten und sogar schon eine kleine Voraustruppe nahe Avaricum stand, welche die Legio II Britannica einfach umging.
Dieser sarmatische Trupp stellte zwar keinerlei Bedrohung für die Garnisonen dar, allerdings behinderte er die Truppenbewegungen im Rahmen der Heeresreform erheblich!
Aus Avaricum wurden daher Teile der im Aufbau befindlichen Legio I Gallicana abgezogen und die vernichteten diesen Voraustrupp vollends!

Die Sarmaten in Burdigala stellen nun eine erhebliche Gefahr in unserem Hinterland dar. Konstantin erteilte daraufhin diesen Befehl an die Legio II Britannica bei Burdigala:


By Mandelus

Die Legio II brach umgehend ihr Lager ab und begann mit dem direkten Angriff auf Burdigala. Merkwürdigerweise schritten die umherstehenden sarmatischen Armeen nicht bei der Belagerung ein und die Stadt wurde im Sturm erobert.
Erst als die Stadt in unserem Besitz war und eine neue Garnison rekrutiert wurde, da folgte eine Serie von sarmatischen Angriffen auf die Stadt, welche aber alle mühelos abgewehrt wurden, auch wenn unsere Truppenstärke in der Legio II Britannica erheblich dabei sank. Die berittenen Bogenschützen der Sarmaten stellten sich hierbei als ein besonderes Ärgernis heraus, welches unzählige Opfer kostete.
Leider stand der Legio II kein britischer Langebogenschütze zur Verfügung und auch die zwischenzeitlich angeheuerten gallischen Bogenschützen gaben uns nicht die erforderliche Feuerkraft gegen die gefährlichen Feinde.

Um den Aufbau der Garnison in Burdigala zu beschleunigen, wurde aus Spanien die kleine Armee aus den Pyrenäen in Marsch gesetzt. Diese fiel einer im Hinterhalt befindlichen sarmatischen Armee zum Opfer und wurde völlig vernichtet!

Anmerkung: Keine Screens hiervon vorhanden, sorry!

Aufgrund der Standhaftigkeit der Legio II in Burdigala verloren aber die Sarmaten nun die Lust an der Rückeroberung und zogen ab. Zunächst standen sie einige Zeit bei Avaricum, doch diese Stadt war wegen der Rekrutierungen für die Legio I Gallicana zurzeit extrem gut geschützt.
Die Sarmaten zogen nun weiter in Richtung Germanien, wo sie herkamen. Kurz vor der Grenze zu den Langobarden griffen sie jedoch unser Fort Alesia II an und belagerten dieses mit insgesamt 6 Armeen unterschiedlicher Stärke. Die Garnison des Forts war auf sich alleine gestellt chancenlos, aber so hatten wir die Chance mit dem sarmatischen Spuk in Gallien ein für alle Mal ein Ende zu machen!

Konstantin erließ nach Avaricum folgenden Befehl:


By Mandelus

Enemnogenus Sanctus machte sich nun unverzüglich, nachdem die Legio I Gallicana durch einzelne Legionärskohorten aus Samarobriva und Alesia auf Sollstärke gebracht wurde, auf den Weg zum bedrohten Fort bei Alesia. Durch einen geschickten Schwenk während der Annäherung konnte er nun alle 5 sarmtischen Armeen gleichzeitig angreifen!


By Mandelus

Anmerkung: Aus mit unbekannten Grunde griff die Garnison des Forts hier nicht mit in die Schlacht ein, obwohl die sie belagernde sarmatische Armee bei der Feldschlacht auch mitmachte! Ein Bug?

Enemnogenus Sanctus ließ seine Legion in der bewährten Triangelformation aufstellen und wählte eine defensive Vorgehensweise als Taktik. Er wollte den Feind kommen lassen und ihn nach der Abwehr des ersten Ansturms vernichten.


By Mandelus

Der Kampf war extrem heftig gewesen und erneut traten die berittenen Bogenschützen der Sarmaten als größtes Ärgernis auf. Letztlich wurde der Feind jedoch besiegt!


By Mandelus

Anmerkung:
Kurz vor dem Ende der Schlacht flog ich dank Antivire-Autoupdate auf das Desktop! Als das Spiel wieder hochfuhr, da stand diese Meldung da! An und für sich hätte ich noch auf der Schlachtkarte sein müssen…


Kaum das wir unseren hart erkämpften Sieg feiern konnten, schlugen die Sarmaten zurück!

Der Kampf war unheimlich hart gegen die 3 uns angreifenden sarmatischen Armeen und unsere gesamte Reiterei der Legion wurde zusammen mit Enemnogenus Sanctus getötet!
Die Standhaftigkeit und Verbissenheit unserer Legionäre sicherte uns jedoch den Sieg in dieser Schlacht!


By Mandelus

Die Belagerung des Forts war nun beendet, aber der Feind stand noch weiterhin zum Kampf in der Provinz bereit!
Die Legio I Gallicana bedurfte dringend einer Ruhe und Auffrischung der Einheiten. Sie wurde daraufhin nach Avaricum zurückgeschickt. Glücklicherweise hatte zwischenzeitlich die vollkommen neu aufgestellte Legio II Britannica das gallische Festland erreicht und war nicht allzu weit entfernt.
Diese Sarmaten waren hartnäckige Krieger. Kaum das unsere Legio I Gallicana nach Avaricum aufgebrochen war, griffen sie das Fort erneut an und nahmen es ein! Unser Mitglied Rianorix fand bei der Schlacht den Heldentod und die Trauer um den jungen Mann war groß!

Doch die Rache war bereits auf dem Weg. Kaum das hier sich die Sarmaten in unserem Fort eingerichtet hatten, da kam der Todesengel zu ihnen: Die Legio III Britannica!

In einem schweren Reitergefecht wurden die Sarmaten endgültig von der Karte als eigenständiges Volk getilgt. Ihr König Arkha wurde von dem Hauptmann der Artillerie Ostroix im Zweikampf getötet, als dieser mit seiner Leibgarde versuchte, unsere Artillerie zu vernichten. An sich entschied unsere sarmatische Reiterei die Schlacht, allerdings fanden wir nun auch für die Zukunft ein wirksames Mittel gegen die berittenen Bogenschützen gefunden: Die britischen Langbogenschützen, denn sie haben eine weit größere Reichweite als der Feind!
Dieser große Sieg in der letzten Schlacht gegen die Sarmaten kostete uns leider auch ein weiteres Familienmitglied: Castor II Wledic. Er starb durch einen feindlichen Bogenschützen bei der Erstürmung des Forts durch unsere Legionäre.


By Mandelus


By Mandelus

Die Sarmaten waren nun von der Karte getilgt. Es gab keine Armee mehr und die Überlenden wurden nun zunächst einmal eingefangen. Man beschloss in Londinium, sie in 5 Gruppen aufzuteilen und sie als Siedler in unseren Provinzen verteilt anzusiedeln.
Einige im Senat von Londinium wollten sie versklaven, andere in den Arenen opfern lassen, doch sie waren nur eine Minderheit. Der weise Senator Arusix überzeugte den Senat davon, daß uns hier wertvolle Menschen für zukünftige Reitereinheiten sind und auch wertvolle Siedler, die nun nicht mehr eigenständig, sondern unter unserer Obhut braches Land urbar machen. Er verwies ebenso darauf, daß hier nahezu 90% unserer Kavallerie aus Sarmaten bestand. Ein Massaker an den Überlebenden Sarmaten wäre das Schlimmste, was man für unser Heer und seine Moral machen könnte. Unsere treuen Sarmaten hielten uns den ganzen Krieg gegen ihre Brüder die Treue, trotz allem Zwiespalt ihrer Gefühle!

Diese weise Entscheidung des Senats brachte uns nun ein sicheres Reservoir an glänzenden Kavalleristen für die Zukunft und harten Siedlern, welche sich in den Provinzen niederließen. Sie gingen in den nächsten Jahrhunderten in unsere Völkergemeinschaft auf!


Italien
In Italien trat nach der Eroberung von Ravenna durch unsere Legio I Britannica alles andere als Ruhe ein. Die Ereignisse sind jedoch so komplex, daß sie im folgenden Kapitel VII gesondert dargelegt werden.

Tot von Konstantin II.
Im Sommer des Jahres 386 n.Chr. starb unser großer Anführer Konstantin II im hohen Alter von 86 Jahren!


By Mandelus

Die Trauer war groß und die Feierlichkeiten dauerten 3 Wochen. Der Erbe seines Reiches, Lucius Wledic, auch schon im Alter von 67 Jahren setzte in Londinium einen Triumphbogen zum Andenken an unseren Gründer des neuen römischen Reiches!

Anlässlich des Todes von Konstantin wird es Zeit ein wenig Revue über die Leistungen passieren zu lassen…

Konstantin erbte als Caesare den westlichen Teil des Reiches mit 4 Provinzen. Ihm gelang es diesen etwas heruntergekommenen Teil des römischen Reiches zu einer blühenden Region zu machen, in dem wieder römisches Recht und Gesetz wie zu den Zeiten von Octavian und Tiberias herrschte!
Es gelang ihm in seiner Regierungszeit sein Reich auf ganz Britannien, ganz Gallien und ganz Spanien auszubauen. Er baute eine schlagkräftige Armee auf und leitete eine Heeresreform ein, welche die folgenden Jahre das wichtigste Machtinstrument unseres Reiches werden sollte und uns zur mächtigsten Macht in der Welt machen wird.

Im Bruderkrieg gegen Constans und Constantius setzte er sich durch und auch die Allianz beider Brüder konnte ihn nicht stoppen!
Der Bruderkrieg ging zwar noch Jahre weiter, aber wir gingen als stärkste Fraktion in diesem Krieg nach dem Tot von Konstantin hervor.

Familiär war es Konstantin gelungen eine eigene Dynastie zu gründen, um deren Fortbestand er sich keine Sorgen machen musste!
Allerdings traten nun in der Folge einige Mitglieder zum christlichen Glauben über, doch innerfamiliär waren hier keine Reibereien festzustellen.
Konstantin hatte per Dekret ein für alle Mal festgeschrieben, daß in seinen Provinzen eine freie Glaubenswahl herrscht! Kein Mensch ist schlechter als der andere, nur weil er an einen anderen Gott oder andere Götter glaubt!
Dieser Grundsatz wurde im Gesetzbuch als 1. Verordnung klar und für immer hinterlegt. Damit es hier keine willkürliche Änderung durch einen seiner Nachfahren kommen kann, wurde dieser Paragraph so fest verankert, daß hier die volle Zustimmung aller Senatoren und Statthalter für eine Änderung erforderlich ist!

[ Editiert von Moderator Mandelus am 17.10.07 18:08 ]






"This is madness....!!!" - "Madness? THIS IS [color=navy]ANTIQUAE!!!"[/color]

NO retreat... NO surrender... THAT is Antiquae law! And by the law we will fight and win or dine in hell tonight! [color=red]Ahu !!![/color]

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