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 "Renaissance des Reiches aus dem Westen"
Mandelus Offline




Beiträge: 4.651

12.10.2007 22:11
RE: Kapitel II Thread geschlossen

Kapitel II
Angriff auf Westrom (die Jahre 349 – 358 n.Chr.)


Durch die vorherige Offensive wurde das Reich auf 8 Provinzen verdoppelt. Nachdem die notwendigen Ausbaumaßnahmen in den Besitztümern erfolgreich angegangen waren und auch die Streitkräfte auf ein halbwegs vernünftiges Maß gebracht wurden, standen die nächsten Eroberungen an.
Noch herrschte zwischen Konstantin und Westrom ein eisiger Friede, aber wie lange noch?
Auf diplomatischen Wegen wurden mit den unmittelbaren Nachbarn, aber auch entfernten Barbaren friedliche Handelsbeziehungen geknüpft, abgesehen von dem Austausch an Karteninformationen. Zwei unserer Diplomaten wurden zur Erkundung des fernen Ostens losgeschickt, mit dem Ziel hier Informationen zu sammeln und Beziehungen zu knüpfen. Vor allem war es aber ihre Aufgabe die Lage in und um Ostrom aufzuklären, denn hier lag für Konstantin seit dem Tot seines Vaters alles im Dunkeln.
Ebenso wichtig war die Aufklärung nach dem wandernden Heerwurm der hunnischen Barbaren, wo die Gerüchteküche immer lauter brodelte und die schrecklichsten Geschichten bis nach Londinium gingen und für Unruhe sorgten.

Die neue Offensive Konstantins begann in Spanien. Hier wurden aus den Garnisonen von Asturica, Samantica und Toletum Truppen zusammengezogen und unter den Befehl von Cassius gestellt. Diese Armee war jedoch klein und da uns zu dieser Zeit wegen der erheblichen Baumaßnahmen und auch dem gestiegenen Unterhalt der bisherigen Truppen das Geld fehlte, wurden als Ergänzung Teile der Garnison von Burdigala in Gallien nach Süden geschickt, um sich mit Cassius zu vereinen und hier die noch von Rebellen kontrollierte Stadt Taraco einzunehmen.
Als Treffpunkt war ein Bereich in den Pyrenäen geplant, doch wie Julius Caesar bereits feststellte, funktioniert kein Plan so, wie er gedacht war!
Gerade als der Teil aus Burdigala die Pässe nach Süden überqueren wollte, da stellte sich ihr eine versteckte weströmische Armee in den Weg und blockierte den Pass!
Wir stellten uns hier direkt auf eine Schlacht mit Westrom ein, doch erstaunlicherweise griffen sie uns nicht an! Bei der Betrachtung der feindlichen Armee stellten wir fest, daß sie von Constans persönlich befehligt wurde!
Nach Rücksprache via Boten mit Konstantin in Londinium wurde beschlossen, daß hier unsererseits noch jeder Angriff vermieden werden sollte. Daher beschloss Hauptmann Burdusius die weströmische Armee an der Küste zu umgehen, gleichzeitig marschierte Cassius mit seiner Armee ebenfalls an der feindlichen Stadt vorbei, um sich hier mit den anderen teil zu vereinen.
Erstaunt stellten beide fest, daß sich auch hier eine, wenn auch kleinere weströmische Armee befand und den Weg blockierte! Durch diverse Manöver und Bewegungen gelang es schließlich beide Teile zu vereinen und in den Kampf gegen die Rebellenstadt zu schicken. Constans und seine mächtige Legion verschwanden in der Folge spurlos. Die andere weströmische Armee hielt mit ein wenig Abstand zunächst ein waches Auge auf unsere Truppen, griff aber nicht ein.
Nachdem wir die Stadt nach kurzem aber heftigem Kampf erobert hatten, verschwand auch diese Armee in Richtung Massilia.

In Gallien hatten sich die Weströmer der Stadt Alesia bemächtigt und blockierten hier jedes weitere Vorgehen in Richtung Germanien. Auch die Franken eroberten diverse Siedlungen und Städte, ebenso die Alemannen, welche sich mit Westrom nach längerem Krieg vorerst in eine kurze Phase des Waffenstillstandes begaben.
Erstaunlicherweise baten uns die Sachsen um ein Bündnis, welche sich mit den Franken in einem harten Krieg befanden! Wir nutzten diese Schwäche der Sachsen gnadenlos zur Sanierung unseres Staatshaushaltes aus! Letztlich bekamen wir hier regelmäßige Zahlungen, welche sich in der Summe auf fast 80.000 Denare belaufen als Gegenleistung für unsere Bündniszusage!

Anmerkung: Dieser Screenshot fehlt aus unerklärlichen Gründen!

In Gallien fehlten uns ganz klar Truppen! Zwar konnten wir starke Garnisonen von 10 und mehr Einheiten Hilfstruppen stellen, bzw. hatten teilweise Söldner angeheuert, doch für eine Offensivkraft reichte es so nicht!
Vor allem galt es unser schärfstes Schwert wieder ins Feld führen zu können, die Legio I Britannica!
Nach einigen, vor allem organisatorischen Maßnahmen konnte aus den vorhanden Garnisonseinheiten, einigen Neurekrutierungen und der Anheuerung von Söldnern die notwendige Offensivkraft gewonnen werden. Die Legio I Britannica konnte nun wieder als Feldarmee dienen, auch konnte eine kleine Angriffsarmee in Britannien unter Führung von Talorc Corpulentus aufgestellt werden.

Konstantin beriet sich nun mit seinem Stab in Londinium über die weitere Vorgehensweise und die weitere Planung. Hierfür rief er via geheimen Rundbrief alle nach Londinum


By Mandelus

Konstantin eröffnete die Beratung mit dieser kleinen Rede:

Verehrte Mitglieder und Freunde, es stehen wichtige Entscheidungen an über die wir gemeinsam beraten müssen!
Nach dem Tot meines Vaters ist die Dreiteilung des heiligen römischen Reiches nun quasi besiegelt. Wir beherrschen relativ sicher den Westen des alten Reiches, Constans Westrom und Constantius den Osten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann hier der offene Krieg ausbricht. Wir können reagieren oder aktiv handeln. Ich plädiere für einen Angriff auf Constans in Gallien und auch in Spanien. Ferner dürfen wir die Situation in Britannien nicht vergessen, denn wie ihr alle wisst, stehen auf unserem Gebiet seit einiger Zeit keltische Truppen. Sie stellen zwar keine direkte Gefahr für unsere Siedlungen dar, aber sie stehen widerrechtlich auf unserem Territorium!
Freunde, lasst uns beraten und entscheiden, wie wir vorgehen sollen!


Nach einigen Sekunden der Stille erhob Wledix Maximus das Wort:

Verehrter Konstantin, im Grunde stimme ich euch zu, allerdings ist unsere Situation für eure Planung bedenklich! Wir haben jetzt gerade mal eine Legion und nur Hilfstruppen, überwiegend als Garnisonen zur Verfügung. Euer Bruder hat nach unseren Spionageinformationen etwa 3-4 Legionen und zahlreiche Hilfstruppen in Garnisonen und zu Felde! Auch dürfen wir die restliche Situation in Gallien nicht aus dem Auge verlieren, denn uns allen sind die teilweise schauderlichen Berichte aus dem Osten bekannt. Unsere germanischen Nachbarn fürchten sich und wenden sich in Richtung Westen, sicherlich teilweise auch aus räuberischer Lust! Gegen diese Gefahr müssen wir auch gerüstet sein und nicht nur ein Auge auf Constans haben.
Im Prinzip stimme ich euch in Spanien zu, allerdings unter dem Vorbehalt, daß ein Angriff auf Carthago Nova natürlich auch unverzüglich einen Krieg mit Westrom in Gallien zur Folge hat.
Ich schlage daher vor, daß wir uns vor dem Angriff um Verbündete unter den Germanen kümmern sollten, vorzugsweise um die Alemannen, die sich mit Constans schon seit Jahren im Krieg befinden. Sicher werden sie alles andere als verlässliche Verbündete sein, aber sie werden zumindest Teile von Constans Armee binden und auch seine Aufmerksamkeit auf sich richten und nicht nur auf uns!
In Britannien gebe ich euch ohne wenn und aber Recht verehrter Konstantin. Die Kelten, wenn auch zurzeit friedlich, sind eine Plage und müssen restlos vertrieben werden. Säubern wir Britannien von Ihnen und nehmen ihnen auch letztlich Tara, ihre Hauptstadt weg!


Konstantin entgegnete seinem Freund, daß seine Vorschläge weise sind und von einer überlegten Planung durchsetzt sind. Er stimmte ihm zu und so gleich wurde ein Diplomat zu den Alemannen geschickt.
Die Versammlung beschloss noch einhellig, daß die Legio I zukünftig von einem viel versprechenden Mitglied der Familie angeführt werden soll, Ceanatis!

Während der Diplomat Corrus zu den Alemannen los geschickt wurde, traf Konstantin via Dekrete bereits die notwendigen Vorbereitungen.

Zunächst einmal erhielt Ceanatis seine schriftliche Ernennungsurkunde zum Befehlshaber über die Legio I Britannica zugestellt und er machte sich umgehend aus Avaricum auf den Weg.
In Britannien wurde eine kleine Armee zum Sturm gen Norden zusammengestellt. Den Befehl über diese kleine Armee aus erfahrenen Hilfstruppen übernahm Talorc Corpulentus. Konstantin hatte in ihn volles Vertrauen und überließ ihm volle Handlungsfreiheit wie er Britannien restlos eroberte. In Londinium hatte er mittlerweile mühselig eine kleine Armee aus 6 Einheiten Legionären rekrutiert, welche an sich die Basis für eine 2. Legion bilden sollen. Da nun die Siedlungen Bavium und Eburacum weitestgehend von ihren Garnisonen zu Gunsten der Angriffsarmee von Talorc beraubt waren, galten die Legionäre auch als Eingreifsreserve für den Fall eines feindlichen Angriffs in Britannien. Sollte dieser Fall eintreten, hatte Talorc die strikte Order zurückzukehren und die Verteidigung zu unterstützen.
In Spanien wurde ebenso eine Angriffsarmee gebildet, wobei auch hier Einheiten aus den Garnisonen als Basis dienten. Allerdings reichte hier die Stärke bei weitem nicht aus und es war erforderlich, hier massiv Söldner anzuheuern.

Unser Diplomat Corrus war sehr erfolgreich und es kam ein Bündnis mit den Alemannen zu Stande. Auch berichtete unser Spion in Norditalien von massiven Truppenbewegungen Westroms und daß sich eine starke alemannische Armee über die Alpenpässe bewegt.

Nachdem die Berichte alle bei Konstantin eingegangen waren, machte er sich umgehend an die Angriffsbefehle für seine Truppen. Ein wohlüberlegter Angriffstermin sollte einen Doppelschlag in Gallien und Spanien den offen Angriff und Krieg mit Constans einläuten!


By Mandelus

In Britannien marschierte Talorc Corpulentus auftragsgemäß nach Norden und fing eine Belagerung von Devana an. Gerade als er mit seinen Angriffsvorbereitungen fertig war, da machten die Kelten mit Hilfe einer Feldarmee einen kräftigen Ausfall und es entbrannte eine blutige Schlacht!
Dank seiner sarmatischen Reiter und der Standfestigkeit seiner gallischen Speerträger wurden die Kelten in einer für sie vernichtenden Niederlage geschlagen. Nach Berichten von Talorc und einigen Hauptleuten sollen nur wenige Kelten dem Massaker entkommen sein!






"This is madness....!!!" - "Madness? THIS IS [color=navy]ANTIQUAE!!!"[/color]

NO retreat... NO surrender... THAT is Antiquae law! And by the law we will fight and win or dine in hell tonight! [color=red]Ahu !!![/color]

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