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 "Renaissance des Reiches aus dem Westen"
Mandelus Offline




Beiträge: 4.651

12.10.2007 22:01
RE: Kapitel I Thread geschlossen

Kapitel I
Die Aufbaujahre



By Mandelus

Nach seiner Ankunft in Londinum, seiner neuen Hauptstadt, machte Konstantin erst einmal eine allgemeine Inventur. Persönlich, aber auch durch seine Vertrauten durchforstete er die Armee und die Verwaltung und brachte sie auf Vordermann. So mancher niedere und höhere Beamte durfte seinen Posten räumen, sofern er nicht das Amtsgebäude in Ketten verließ.
Die Zeiten, wo sich römische Beamte auf Zeit die Taschen voll machten und dann wieder nach Rom oder sonst wohin als reiche Leute zurückkehrten, die war nun vorbei! Vor allem war aber nun auch die Zeit vorbei, wo Rom wie ein Schwamm das Geld aus seinen Provinzen saugte! Dieser Geldfluss wurde beendet, denn was sein Reich an Geld einnahm, daß blieb auch in seinem Reich! Seine Brüder, vor allem Constans missbilligten diese Maßnahme auf das Schärfste. Schon vor dem Tot seines Vaters brach hier ein heftiger Streit aus, denn Constans beharrte auf den Zahlungen aus Konstantins Reich. Konstantin verweigerte ihm diese jedoch, da er umgekehrt aus dem Machtgebiet seines Bruders keinerlei Geldmittel und auch nicht einen Soldaten bekam. Für Nichts gibt es auch Nichts – ganz einfach!

Nachdem Konstantin die Verwaltung reformierte und auf Vordermann brachte, waren die Wirtschaft und die Landwirtschaft an der Reihe. Seine Vorgänger im Amt der Statthalter waren nicht besser als die entfernten Beamten in der Verwaltung gewesen. Wenn überhaupt, dann taten sie nur das Notwendigste in den Provinzen und machten sich die Taschen voll! Die Infrastruktur lag weitestgehend im Argen und bedurfte massiver Aufbaumaßnahmen. Der Berg an notwendigen Investitionen und zu errichtender Bauwerke war groß. Konstantin steckte hier einen großen Teil seines Vermögens rein, bis die Einnahmen wieder die Kosten deckten.
Zu diesen Kosten kamen aber auch noch weitere hinzu, denn die Zahl seiner Hilfstruppen wurde massiv angehoben, vor allem um hier seine einzige Legion von der Aufgabe der Garnison für Londinum zu entlasten. Seine Hauptstadt war ihm wohl genesen und die Einwohner liebten Konstantin, zumal er sich massiv für ihre Belange einsetzte, weise Richtersprüche fällte und er anfing all die Versäumnisse seiner Vorgänger zu beseitigen.

Gerade als seine Maßnahmen anfingen zu greifen und er auch der wachsenden Bevölkerungszahl Rechnung trug, da kam die Nachricht vom plötzlichen Tode seines Vaters im Osten.


By Mandelus

Kaum das diese Nachricht eintraf, brachen auch schon die Streitigkeiten unter den 3 Brüdern aus, beginnend mit einem grausamen Blutbad unter den direkten männlichen Verwandten der 3 Brüder, die alle umgebracht wurden.
Wer hier nun für welchen Mord die Verantwortung trägt, dieses lässt sich nicht mehr nachvollziehen. De Facto waren aber alle männlichen Konkurrenten somit ausgeschaltet.
Im Rahmen dieses Blutbades geriet auch fast Konstantin unter die Opfer. Gerade noch rechtzeitig wurde ein weströmischer Attentäter entdeckt und durch einen eigenen „Experten“ getötet, als er sich noch in Gallien den Provinzen Konstantins näherte.

Nachdem das Blutbad vorerst ein Ende nahm, brach erstaunlicherweise nicht direkt ein Bürgerkrieg aus. Alle drei waren auch mit anderen Problemecken ihres Reiches beschäftigt, die zumindest genauso bedrohlich waren wie der familiäre Zwist!
Konstantin nutzte diesen Punkt für eine schrittweise Eroberung von Nachbarprovinzen. Die beiden benachbarten und abgefallenen Rebellen-Provinzen in Britannien – Bavium und Eburacum – wurden mit Hilfe von Hilfstruppen schnell erobert. Die Kelten baten daraufhin erstaunlicherweise um Waffenstillstand, welcher auch gewährt wurde.
Es war nun Zeit, die Elite von Konstantin auf einen Eroberungsfeldzug zu schicken, unzwar nach Gallien!
Die „Legio I – Britannica“ eroberte kurz nach dem Übersetzen auf das Festland nach schneller Belagerung die Provinz Samarobriva. Dieser Eroberung folgte 1 Jahr später die Eroberung von Avaricum.
Aus Dariorigum wurde die Hälfte der Garnison abgezogen und übers Meer nach Burdigala transportiert. Auch diese Rebellenstadt wurde im Sturm erobert.
In Spanien wurden aus Asturia und Salamantica einige Einheiten Hilfstruppen abgezogen und zu einer kleinen Feldarmee vereinigt. Diese Armee ging unter Führung von Hauptmann Cassius nun gegen die zentral liegende Rebellenortschaft Toletum vor. Erstaunlicherweise entpuppte sich die Garnison dieser Stadt als stark und sie schickte hier eine erhebliche Armee unseren Truppen entgegen. Hauptmann Cassius schlug sie jedoch mit einer taktischen Glanzleistung klar und wurde daraufhin als Familienmitglied adoptiert!

Diesem Paukenschlag an militärischer Offensivkraft folgten auf gleichem Fuße diverse diplomatische Aktionen. Neben den üblichen Handelsrechten und dem Austausch von Karteninformationen gelang es uns mittels Bestechung das keltische Familienmitglied Talorc Corpulentus dazu zu bewegen, die Seiten zu wechseln. Dieser Schachzug entpuppte sich in der Folge als genial, denn er wurde zu einem wichtigen Mitglied des neuen Zweiges der Konstantiner, der wahren Römer!
Jeder Feldherr steht nach der Eroberung einer Provinz vor dem Problem, daß er hier auch eine Garnison benötigt. Entweder kann er seine Eroberungsarmee dazu verwenden oder er heuert neue Truppen an, was aber Zeit bedarf!
Diese einfache Tatsache hemmte unseren Eroberungsfeldzug enorm, auch wenn auf Geheiß von Konstantin auch verstärkt Söldnereinheiten angeheuert wurden, um zumindest vorerst eine notwendige Garnison zu stellen!

Finanziell hielten wir in etwa das Gleichgewicht mit einem Staatsvermögen von 60 – 80.000 Denaren in dieser Zeit, allerdings waren hier weitere Ausgaben für die Zukunft notwendig, vor allem in den Eroberungen, aber auch in Londinium und der Großstadt Avaricum. Der Ausbau der Wirtschaft in jeder Hinsicht stand an oberster Stelle, gefolgt von teilweise notwendigen Bauten für die Zufriedenheit der Bevölkerung. Militärisch wurden vor allem Londinium und Avaricum ausgebaut, allerdings wurde auch in allen anderen Städten versucht, hier zumindest eine Legionskaserne zu erschaffen.

Familiär gab es erfreulicherweise einen erforderlichen Nachwuchs in dieser Zeit. So war der Fortbestand des Zweiges an sich gesichert.






"This is madness....!!!" - "Madness? THIS IS [color=navy]ANTIQUAE!!!"[/color]

NO retreat... NO surrender... THAT is Antiquae law! And by the law we will fight and win or dine in hell tonight! [color=red]Ahu !!![/color]

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