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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 "Renaissance des Reiches aus dem Westen"
Mandelus Offline




Beiträge: 4.651

12.10.2007 21:27
RE: Prolog - Renaissance des Reiches aus dem Westen! Thread geschlossen

Renaissance des Reiches aus dem Westen

Die folgende Kampagnengeschichte hat eine historische Tatsache als Basis. Auf dieses Basis aufbauend wird hier mit dieser Kampagnengeschichte eine fiktive Möglichkeit einer anderen Geschichtsentwicklung dargelegt, wie sie hätte kommen können!

Konstantin der Große hatte 5 Kinder gehabt. Noch im Kindesalter ernannte er seine vier Söhne Crispus, Konstantin, Constantius und Constans zu Caesares. Ferner hatte Konstanins Halbbruder ebenfalls 2 Söhne, Dalmatius und Hannibalianus, welche der Dynastie hinzuzurechnen sind und die nach allgemeiner Meinung auch nach Konstantins Wunsch hin, nach seinem Tot ebenfalls an der Macht beteiligt werden sollten.
Man kann sich schon aufgrund dieser Schilderung sehr gut vorstellen, was hier nach dem Tot von Konstantin des Großen eintrat: Chaos und Bürgerkrieg!
Nach dem Tot ihres Vaters, bzw. Onkels trat zunächst eine kurze Frist der Ruhe ein, es war aber nur die Ruhe vor dem Sturm!
Zunächst wurden die meisten männlichen Verwandten der Söhne Konstantins des Großen getötet. Dalmatius und Hannibalianus überlebten dieses Massaker wahrscheinlich nur, weil man sie noch für zu jung hielt. Nun wurde das Reich zwischen den Söhnen aufgeteilt und alle wurden in ihrem Herrschaftsteil zum Augustus ausgerufen oder riefen sich selber dazu aus.

Wir konzentrieren uns hier auf Konstantin (Konstantin II), der als Herrschaftsgebiet Britannien, Teile Galliens, Teile Spaniens und einen kleinen Teil von Afrika erhielt. Da er der dienstälteste Caesare war, beanspruchte er die Vormundschaft über seine Brüder, vor allem Constans. Der Konflikt war unsausweichlich und führte zum Bruderkrieg.

Im Original starb Konstantin II 340 n.Chr. in einer Schlacht (eher Hinterhalt) gegen seine Brüder. Für die Kampagnengeschichte setzen wir aber hier nach seiner Einsetzung als Caesare für den westlichen Teil des Reiches und kurz vor dem Tot seines Vaters auf!

Schreiben wir Geschichte nun anders, als sie tatsächlich passierte!






"This is madness....!!!" - "Madness? THIS IS [color=navy]ANTIQUAE!!!"[/color]

NO retreat... NO surrender... THAT is Antiquae law! And by the law we will fight and win or dine in hell tonight! [color=red]Ahu !!![/color]

Mandelus Offline




Beiträge: 4.651

12.10.2007 21:28
#2 RE: Prolog - Renaissance des Reiches aus dem Westen! Thread geschlossen

Prolog

Als Konstantin in seiner neuen Residenz Londinum eintraf, war erst einmal eine gründliche Betrachtung der Lage notwendig. Sein Herrschaftsgebiet erstreckte sich auf 4 Provinzen:

Londinium
Darioricum
Asturia
Salamantica

Neben der „innenpolitischen Situation“ mit seinen Brüdern in Westrom und Ostrom, wo bereits die dunklen Gewitterwolken des zukünftigen Machtkampfes am Himmel für die Zeit nach dem Tode seines Vaters (Konstantin (I) der Große) sichtbar wurden, war sein Reich auch anderen Gefahren ausgesetzt.
In Britannien waren einige Provinzen abgefallen, so daß sich sein Herrschaftsgebiet hier nur auf Südostengland erstreckte. Auf dem Inselreich selber gab es aber auch noch eine weitere Gefahr in Form der keltischen Stämme, welche den römischen Herrschaftsanspruch widersprachen.
In Gallien hatte Konstantin eine starke Provinz im Westen, welche als Bollwerk auf dem Festland dienen konnte, aber auch als Sprungbrett für Eroberungen des weitestgehend ins Chaos verfallenen Restgalliens.
In Spanien befanden sich 2 Provinzen im Westen, welche zu Konstantins Herrschaftsgebiet gehörten. Sie bedurften einer Förderung, denn sie waren in den Jahren zuvor recht heruntergekommen und waren nicht mehr als Siedlungen gewesen.
Allgemein war es Konstantin bewusst, daß es hier eine große recht unbekannte Gefahr aus dem Osten für das gesamte Imperium gab: Die Hunnen!
Mit den diversen germanischen Nachbarn war man weitestgehend in einer friedlichen Koexistenz verblieben und der Handel blühte. Auch strebten viele Germanen in die römischen Armeen um hier ehrenvollen Dienst zu leisten. Sicherlich gab und gibt es einige Stämme, welche hier Probleme verursachen, so drohen zum Beispiel die Sachsen regelmäßig an den Küsten Britanniens, aber die Gefahr aus dem Osten kann eine unheimliche Gefahr nach sich ziehen!
Nach den Berichten unserer Diplomaten drängen die Hunnen nahezu unaufhaltsam gen Westen vor und schieben alle Völker wie eine Welle vor sich her. Dieser drohenden Gefahr muss auf jeden Fall schon im eigenen Interesse entgegen gewirkt werden, da sie letztlich für das ganze Reich bedrohlich ist!
Innenpolitisch stellte sich für Konstantin in seinem Herrschaftsgebiet auch eine langfristige Problematik dar: Der Glauben!
In den letzten Jahrhunderten hatten sich viele römische Bürger in seinem jetzigen Herrschaftsgebiet niedergelassen. Sie bildeten einen starken Bevölkerungsanteil, auch weil sie sich mit den Einheimischen allmählich vermischt hatten und sich auch viele ehemalige Angehörige der Hilfstruppen nach dem Ende ihrer Dienstzeit ansiedelten. Zusammen mit der ursprünglichen einheimischen Bevölkerung hatten sie jedoch die unterschiedlichsten Glaubensrichtungen, die christlich gesehen allgemein als heidnisch angesehen wurden.
Konstantin war Heide und nur wenige Prozent waren Christen. Er war kein wirklicher Fundamentalist, aber die Glaubensfrage kann sehr viel Unruhe in der Bevölkerung bringen, zumal sich hier mehrere „heidnische“ Glaubensrichtungen mit diversen christlichen Ablegern in Konkurrenz um das Seelenheil der Bewohner gegenüberstanden.
Um hier inneren Unruhen vorzubeugen oder sie zumindest im Zaum zu halten war eine behutsame Handhabung angebracht, welche das Unbehagen der der Glaubensrichtungen gering hält.






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