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 "Invasio Barbarorum - Beginn eines neuen Zeitalters"
Hattusili Offline




Beiträge: 1.431

08.09.2007 16:10
RE: Prolog - Teil 1 antworten

Die Römer sind gegangen


Britannien befand sich nun viele Jahrzehnte unter der Herrschaft der Römer, bis auf den äußersten
Norden, den die Römer nie erobert hatten. Unter Hadrian und Antoninus Pius wurden Wälle zur Verteidigung gegen die Barbaren im Norden gebaut, doch ist ein Wall ohne Verteidiger nutzlos.




In Laufe der Zeit verschwand der einstige Glanz Roms. Durch die vielen inneren Machtkämpfen, sich abspaltende Reichsteile, immer stärker werdende Barbaren und schließlich die endgültige Spaltung in West und Ost ist das römische Reich stark geschwächt worden. Jetzt, wo die Barbaren so stark wie nie über die Grenzen des Reiches strömen, haben die römischen Legionen Britannien verlassen. Kaiser Honorius sagte, dass die Bürger Britanniens die Verteidigung nun selbst in die Hand nehmen sollten. Offiziell gehörte Britannien immer noch zum Weströmischenreich, aber
das war nur ein Anspruch, der in der Realität nicht mehr galt. Die Bewohner Britanniens fühlten sich auch nicht mehr als weströmische Bürger.

Natürlich würde Britannien nicht von den Barbaren verschont werden, trotz der Insellage. So musste ein starker Staat gebildet werden, um die Barbaren den Weg nach Britannien zu versperren. Ich, Vortigern, wollte nun in Londinium eine Regierung unter meiner Führung aufbauen. Ich hatte schon vor dem Abzug der römischen Legionen als Beamter der Römer die Geschicke Britanniens mitbestimmt und habe genug Erfahrungen gesammelt. Nun will ich das Volk der Romano-Briten zu großem Ruhm führen und vor dem völligen Untergang durch die Barbaren retten. Doch dieses Vorhaben wird nicht einfach werden, denn es sind nicht nur Feinde von außen, die mir Probleme bereiten, sondern andere Bewohner Britanniens wollen mir die Herrschaft streitig machen. Im Süden hat sich ein römischer Patrizier eine große Anhängerschaft um sich versammelt. Es war Aurelius Castus, ein alter Rivale von mir. Im Norden der ehemaligen Provinz Britannia tat Lugotorix, ein aus altem keltischen Adel Stammender, Ähnliches wie Aurelius Castus. Die größte Gefahr ging für die Romano-Briten von den Pikten aus. Die Wälle aus römischer Zeit boten keinen Schutz mehr vor ihnen. Sie wollten uns drei vernichten und Britannien wieder barbarisch machen. Die Zukunft schien unsicher.

Wer würde in Zukunft die Geschicke Britanniens lenken?
Würde es in naher Zukunft noch das Volk der Romano-Briten geben?



Ausgangssituation

[ Editiert von Hattusili am 08.09.07 19:39 ]

Ein Plan, der nicht verändert werden kann, ist schlecht.
In der Regel ist die Führung vieler dieselbe wie die Führung weniger. Es ist eine Frage der Organisation.
Phalanx-Fanatiker


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