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 RE: Rekrutierungssystem Imperium Parsa II

Nun wird es Zeit ein wenig mehr über meine Pläne bezüglich Regionaltruppen zu enthüllen.
Es ist wohl das komplizierteste in der ganzen Mod und ich muss mit lediglich 64 Hidden Recources für fast 160 Regionen auskommen. Nicht zuletzt wegen dieser Tatsache wird wohl so kompliziert.

Die Rekrutierung gliedert sich in vier (oder fünf) verschiedene Rekrutierungstypen.
Diese wären:
1.) Eigene speziefische Truppen
2.) Regionaltruppen
3.) Hilfstruppen
4.) Söldner
5.) Kolonialtruppen (Nur für griechische Fraktionen)

Eigene speziefische Truppen:
Dazu bedarf es sicherlich keiner grossen Erklärung. Es sind die Haupttruppen einer jeder Fraktion, die jedoch nur im Heimatkulturbezirk rekrutiert werden können.

Regionaltruppen
Jetzt wirds schon komplizierter.
Es sind in erster Linie Einheiten, die eben regional begrenzt in gewissen Kulturregionen der IP II Spielwelt in Erscheinung treten und rekrutiert werden können.
Erobert eine Fraktion eine Provinz, so stehen dieser dann die dortig verfügbaren Regionaltruppen (mit einigen Limitierungen) zur Rekrutierung frei, sofern diese Provinz nicht zum eigenen Heimatkulturgebiet der Fraktion gehört und eine Kulturverwandschaft zur Besatzerfraktion aufweisen kann.
Regionaltruppen können entweder reine Rebelleneinheiten sein, oder aber auch zum Rekrutierungspool einer Fraktion gehören.
Es wird mindestens ein Satz von 3 Einheiten pro Regional-Rekrutierungszone geben. Aber meistens werden es mehr sein.
Zur Verdeutlichung siehe unten in den Karten, oder bei den Beispielen.

Hilfstruppen
Hilfstruppen sind meistens in Effizienz, Moral und Ausrüstung unterentwickelte Truppen. denn sie wurden vorwiegend zwangsrekrutiert.
Erobert eine Fraktion eine Provinz, die weder zum eigenen Heimatkulturbezirk, noch eine Kulturverwandschft zu den Basatzern aufweisen kann, dann kann diese Fraktion dort keine eigene und auch keine Regionaltruppen rekrutieren. Dafür können dort lediglich Hilfstruppen ausgehoben werden.
Jeder Kulturbezirk bietet meistens einen Satz von 3 verschiedenen Hilfstruppen (Infanterie, Kavallerie und Schützen).
Auch hier empfehle ich zu besseren Erklärung die unten angeführten Beispiele zu studieren.

Söldner
Meine Gebäudekapazität ist eigentlich erschöpft. Sollte ich eine Lösung finden, so dass ich auf ein Gebäude verzichten kann, dann werde ich Söldner per Gebäude rekrutierbar machen. Also erst wenn man in einer Stadt eine Söldnerherberge errichtet, dann kommen auch Söldner.
Falls nicht, dann werden Söldner wie gehabt, im offenen Feld angeheuert.
Söldner wird es allerdings nicht so oft geben wie in ROME TW.
Das System mit Hilfs und Regionaltruppen bietet dem Spieler ohnehin schon ein recht vielfältiges Heer.

Kolonialtruppen
Es steht noch nicht fest ob ich diese Rekrutierungsmöglichkeit einbauen werde.
Aber vom Konzept her ist es machbar und zwar so, dass es noch einigermassen historisch korrekt wirkt.
Über diese Rekrutierungmöglichkeit verfügen allerdings nur griechische Fraktionen.
Der Aspekt, dass viele Griechen nach Alexanders Eroberungen massenhaft nach Osten auswanderten, möchte ich mir hier zu nutzen machen.
Ereobert eine griechische Fraktion eine Provinz die nicht im griechischen Kulturbezirk liegt, so kann der neue Statthalter in dieser Stadt eine Kolonie errichten lassen. So eine Kolonie beinhaltet drei Ausbaustufen.
Sie beinhaltet zwei Vorteile und ein grosser NAchteil.
Nachteil: Die Unruherate steigt immens an.
Vorteile:
1.) Der Bevölkerungszuwachs steigt ein wenig und
2.) Die Besatzerfraktion kann, je nach Ausbaustufe, dann in dieser Stadt eigene Fraktionsspeziefische Truppen rekrutieren.
In der ersten Kolonialstufe können Truppen der ersten Ausbaustufen der eigenen Rekrutierung ausgehoben werden.
In der nächsten Kolonialstufe dann Einheiten aus der zweiten Ausbaustufe der Militärgebäuden usw.
Eine Kolonie zu errichten kostet jedoch recht viel Geld und, was noch schlimmer ist, auch sehr viel Zeit. Ich setzte mal bei 20 Spielrunden an, also 10 Jahre. Zeit inder nichts anderes gebaut werden kann.



Kartenwerk

Bei beiden Karten gilt. Weisse Bereiche haben für das Rekrutierungssystem, ausser Söldner, keine Relevanz. Denn diese Regionen können nicht erobert werden, wil es unzugängliche und unfruchtbare Regionen sind !

Die erste Karte zeigt alle Heimatkulturbezirke.
Spielbare Fraktionen habe ich im Erklärungsteil in roter Schrift verzeichnet:




Die zweite Karte zeigt nun alle generellen Kulturgebiete.
In der Erklärung sieht man die kulturübergreifende Verbindungend der Fraktionen.
Volle Rekrutierung bedeutet, dass eine Fraktion in diesen Kulturregionen alle Einheiten rekrutieren kann, seine eigenen, beschränkt aufdas Heimatkulturgebiet und die der anderen Fraktionen und Rebellennationen. Einzigste Einschränkung wären Elitetruppen anderer Fraktionen. Also als Beispiel, Einheiten wie Spatiaten, oder persische Unsterbliche. Diese sind stets der speziefischen Fraktion vorbehalten.
Limitierte Rekrutierung bedeutet, dass eine Fraktion in diesem Kulturgebiet nie (ausser griechische Kolonialtruppen) seine eigene Truppen rekrutieren kann und dortige Regionaltruppen anderer Fraktionen und Rebellennationen nur bisAusbaustufe 2 der Militärgebäude ausheben kann.
Fehlt eine Farbe eines Kulturgebietes in der Tabelle einer Fraktion ganz, so kann diese Fraktion in diesen Provinzen ausser Hilfstruppen gar keine Einheiten ausheben.


Nun noch ein paar praktische Beispiele:
Beispiel 1:
Die Athener schaffen das Unmögliche und erobern Sparta.
Da in dieser eroberten Stadt alle Gebäude vorhanden sind, können die Athener sofort damit anfangen, Regionaltruppen in Sparta zu rekrutieren, denn die Athener und die Lakonier teilen sich die selbe griechische Kultur. Als das wäre: Heloten, Peltasten, verbündete Kavallerie und Polepnesische Speerträger. All diese Einheiten gehören normalerweise fest in den Rekrutierungspool Lakoniens. Aber KEINE Spartiaten und andere Eliteeinheiten, denn die sind exklusiv der Lakonischen Fraktion vorbehalten.

Beispiel 2:
Die Athener bauen ihre Macht aus. Sie invasionieren nun die Schwarzmeerküsten. Eine kurze Belagerung und die Provinz Tribus Getae ist nun athener Eigen. Zwar können die Athener dort noch keine eigenen Truppen und auch keine Regionaltruppen, aber sie können dort die barbarischen Hilfstruppen ausheben. Denn diese Provinz ist ausserhalb griechischer Kultur. Nachdem die Stadt gefestigt wurde, lässt der Statthalter eine Kolonie errichten. Nach 10 Jahren Bau und Einwanderung können nun endlich eigene speziefische Truppen rekrutiert werden. Zunächst nur Bauern und leichte Peltasten. Nach weiteren 20 Jahren wurde die Kolonie ausgebaut. Die Provinz trägt nun deutlich auch griechische Kultur. ab nun können auch Hopliten und leichte Kavalleristen aushoben werden.
Dann überfallen räuberische Styhen die ganze Region. Die Stadt fällt den Barbaren in die Hände. Aber natürlich können diese Unholde nichts mit den gebildeten griechischen Kolonisten anfangen ausser diese zu quälen und zu foltern.
die Skythen können also keine griechische Truppen in der eroberten Provinz ausheben.

Beispiel 3:
Die Perser starten eine grosse Offensive gegen die Chaldäer im Westen. Man erobert erfolgreich Babylon, Niniveh und Ur.
Zwar können die Perser in diesen Städten keine eigene Truppen rekrutieren, aber sie können limitiert regionlae babylonische Truppen ausheben.
Limitiert heisst in diesem Falle, dass man leddiglich Militärgebäude bis Ausbaustufe 2 effektiv nutzen kann. Alle anderen Gebäude darüber bringen keine besseren Truppen mehr hervor.


Dies ist nun im Groben eine Erklärung des Rekrutierungssystems in IP II.
Die hoffe meine Ausführungen waren dennoch leicht verständlich.
Aber näturlich werde ich alle Fragen dazu gerne beantworten.
Also scheuen Sie sich nicht hier Ihre Fragen dazu zu stellen.



Jounk33, 11.07.2007 21:17
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