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 RE: Kapitel I: Die Prophezeiung

Die Reiter zogen an Manius vorbei. Völlig ungläubig starrte er ihnen nach. Dann gaben seine Beine nach, er stürzte in den Sand. Während der Wind auffrischte, bestieg seine Mutter eines der Boote, die sie zu den Biremen brachte. Kaum waren sie und der Statthalter an Bord, da stiegen die riesigen Segel und die Schiffe verschwanden langsam aus dem natürlichen Hafen.
Währenddessen waren nur noch wenige Bürger am Strand. Es gab nur noch zwei Boote, die aber alle diese Leute aufzunehmen vermochten. Ohne es richtig zu bemerken ging er zu einem der Boote und stieg hinein. Es war eher ein altes Boot, aber die Planken waren weder faul noch morsch. Der Fischer, dem das Boot gehörte stiess es ins Wasser. Ganz leicht schaukelte es im Wellengang. Zuerst war noch Knochenarbeit angesagt, denn aus der Bucht heraus musste das Boot gerudert werden. Draussen auf hoher See wurde dann das einzige Segel gehisst und man nahm rasch fahrt auf. Der Fischer schaute hin und wieder besorgt zum Himmel. Er war von bleiernem Grau und es waren keine Aschenwolke. Der Wind blies immer stärker. Die Kinder die an Bord waren klammerten sich an ihre Mütter. Manius sass neben einem Jungen der in demselben Alter wie er selbst war, er merkte nichts davon. Nichts war noch von Bedeutung für ihn. Er bemerkte auch nicht, wie die Wellen immer grösser wurden. Um sie herum war nur noch Wasser. Es begann zu blitzen, einer folgte auf den anderen. Die Donner jagten sich gegenseitig und einer war lauter als der andere. Weit weg konnte man das kleinere der beiden Boote sehen. Es schwankte derart stark, dass es nicht mehr lange dauern würde bis es kenterte. Wieder ein Blitz, diesmal ganz nah. Das Gewitter zog über sie hinweg. Nach dem Ausbruch des Ätna auch noch das. Die Götter schienen die Leute von Messana verlassen zu haben. In der Zwischenzeit weinten die Kinder, die Angst stand in ihren Augen. Ein weiterer Blitz, ein ohrenbetäubendes Krachen. Für eine gute Minute waren alle auf dem Schiff blind, alle schrien durcheinander, es wurde warm. Als man langsam wieder etwas sehen konnte, sah man den Mast brennen. Viele Menschen sprangen über Bord, hofften sich schwimmend vom Sturm zu retten. Manius blieb sitzen. Er nahm immer noch nichts wahr von dem, was um ihn herum geschah. Er sass weit hinten im Boot, war den Wellen und dem Wasser weit stärker ausgeliefert gewesen als andere Leute auf dem Boot und so merkte er auch nicht wie das Schiff brannte und dann, langsam mit salzigem Meerwasser vollzulaufen begann. Einige Stücke des Bootes waren abgebrochen und trieben nun als verkohlte Überreste auf dem Wasser. Als das kalte Wasser endlich Manius Füsse berührte wachte er aus seiner Trance auf, sah alles wieder, nahm alles wahr. Auch er sprang nun über Bord und schwamm zu einem Teil, das wohl zum Mast gehört haben mochte. Er hielt sich daran fest. Eine Stunde mochte er so getrieben sein, dann hörte er von weit her einen Hilferuf. Manius sah sich um und sah einen Kopf auf den Wellen hüpfen. Ohne nachzudenken padelte er darauf los, immer bedacht, das Stück Holz nicht loszulassen. Er kam zu dem Kopf, es war der Junge der neben ihm gesessen hatte. Mit letzter Kraft hielt sich der Junge an dem treibenden Holz fest.

538 a.u.c. Festland, Capua, Palast des Diktators

Um einen runden Tisch versammelt standen die drei grössten Feldherren der kaum mehr vorhandenen römischen Armee. Auf dem Tisch lag eine Karte Italiens und kleine Fahnen stellten die römischen Truppen dar. Der Diktator Flavius Iulius begann zu sprechen. „ Die Lage ist prekär. Von unseren ehemaligen 20 Legionen sind nur noch drei übrig, von Norden her bedrohen uns die Gallier und in Callabria und Brutium stehen drei Heere Karthagos welche nur darauf warten gegen Norden zu stürmen um die römische Welt zu erdrücken. Der Senat hat uns ausserdem nur sehr wenig Geld hinterlegt, so dass wir keine neuen Legionen ausheben können. Vibius du gehst in den Norden und sicherst so gut wie möglich die Grenze. Wenn Genua fällt dann soll es halt sein, aber Arminium und Arretium müssen bestand haben. Errichte ausserdem einen Wachturm. Quintus du führst deine Legion in den Süden, ich werde mit meiner Legion folgen. Zusammen werden wir die Karthager hoffentlich doch noch schlagen können.“ Die beiden Generäle nickten und verabschiedeten sich. Falvius Iulius winkte einen Diener herbei. „Der Quästor soll veranlassen, dass die Steuern angehoben werden. Wir brauchen dringend Geld. Ausserdem soll sich die Legion bereitstellen. Wir ziehen aus.“ Der Diener verbeugte sich und verschwand. Flavius beugte sich über den Tisch. Seine Augen suchten die Grenzen des römischen Reiches ab. Hoffentlich hielten sie...



Markus Iulius, 13.11.2008 22:03
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